Dafür stehe ich:

In meinem bisherigen politischen Engagement hat mich immer besonders der Einsatz für Generationengerechtigkeit und für eine nachhaltige Politik geprägt. Ausgehend von einem christlichen Werteverständnis will ich mich mit ganzer Kraft für die Menschen im Wahlkreis Ludwigsburg einsetzen. In den einzelnen Rubriken erfahren Sie mehr über meine Überzeugungen zu einzelnen Politikbereichen:

Arbeit als Voraussetzung sozialer Gerechtigkeit

Es ist ein Kernstück der Sozialen Marktwirtschaft, allen arbeitsfähigen Menschen Arbeit zu bieten. Arbeitslosigkeit steht der Entwicklung des Einzelnen, der Familie und damit der Gesellschaft entgegen. Von sozialer Gerechtigkeit zu sprechen, heißt dafür zu sorgen, dass jeder angemessene Arbeit findet. Trotz der mittlerweile vergleichsweise sehr guten Arbeitsmarktzahlen dürfen wir nicht diejenigen vergessen, die Arbeit suchen, aber keine finden.

Für ein zukunftsfähiges Energiekonzept

Mit Energie habe ich mich jeden Tag in meinem vorherigen Beruf als Rechtsanwalt bei einem Energiedienstleister beschäftigt. Vor allem erneuerbare Energien und Energieeffizienz standen dabei für mich im Mittelpunkt. Wenn wir wirklich nachhaltige Politik machen wollen, müssen wir konsequenter Energie sparen und mit aller Kraft zukunftsfähige – das heißt: nachhaltige – Energiequellen erschließen. Die Herausforderungen sind groß: Es würde uns in eine Abhängigkeit führen, noch mehr auf ausländische Öl-, Gas- oder Stromlieferungen zu setzen. Energie muss bezahlbar bleiben und ihre Erzeugung darf den Klimawandel nicht beschleunigen.

Für ausgeglichene Haushalte

Bereits als Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Schuldenmacherei auf Kosten kommender Generationen aufhört. Im CDU/CSU-SPD-Koalitionsvertrag hat die CDU den ausgeglichenen Bundeshaushalt durchgesetzt. Dies wurde Wirklichkeit. Nun müssen wir mit dem Schuldenabbau anfangen. Nur so erarbeiten wir uns Spielräume für die Zukunft.

Für bessere Integration

Dauerhaft in Deutschland lebende Ausländer müssen integriert werden. Dabei steht die Gesellschaft in der Pflicht, aber auch unsere ausländischen Mitbürger sind in der Pflicht unsere Sprache zu lernen und unsere Gesellschaftsordnung zu akzeptieren und zu respektieren.

Für sichere Renten und ein zukunftsfähiges Rentensystem

Als jüngerer Politiker werde ich oft nach meiner Meinung zur Rentenpolitik gefragt. Natürlich wünsche ich mir auch für die Zukunft eine gute Versorgung unserer Rentner. Manche rentenpolitische Maßnahme der vergangenen Jahre habe ich dennoch kritisiert wie z.B. die Rente mit 63, die aus meiner Sicht nur Vorteile für eine Generation bringt, jedoch auf Kosten der heutigen Renter und späteren Beitragszahler. Insgesamt haben wir aber kurz bis mittelfristig ein gutes Rentenkonzept. Der Rentenreformplan aus dem Jahr 2007 hat sich als ein sehr erfolgreiches Projekt erwiesen, den wir weiter fortführen möchten, um Altersarmut zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Einkommen der Rentner auch in Zukunft berechenbar und angemessen sind.

Eingesetzt habe ich mich auch für die sogenannte Mütterrente. Hier gab es eine objektive Gerechtigkeitslücke. Früher erhielten Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern nur einen Rentenpunkt, alle anderen drei. Mit dem zweiten Kindererziehungsjahr in der Rente für Geburten vor 1992 haben wir bereits 2014 einen ersten wichtigen Schritt getan. Im Koalitionsvertrag mit der SPD haben wir nun vereinbart, dass Mütter, die ihre Kinder vor 1992 auf die Welt gebracht haben, künftig auch das dritte Jahr Erziehungszeit in der Rente angerechnet bekommen. Die Verbesserungen gelten für Mütter, die drei oder mehr Kinder vor 1992 zur Welt gebracht haben. Ich halte dies für einen guten Kompromiss, denn wir müssen auch im Auge behalten, was finanziell machbar ist und tragen als Politik viel Verantwortung für die Zukunft und für die jüngeren Generationen.

Eine wichtige Frage ist es aber auch, wie es langfristig mit unserem Rentensystem weitergeht, gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Deshalb begrüße ich es sehr, dass wir nun eine Rentenkommission einsetzen, die kluge Lösungen für eine Rente ab 2025 entwickeln soll, damit die Renten auch in Zukunft berechenbar bleiben und die Belastungen der aktuellen und zukünftigen Beitragszahler nicht zu groß werden. Ich denke, es macht dabei wenig Sinn, ein starres Renteneintrittsalter immer weiter nach oben zu schieben. Vielmehr wird es darauf ankommen, den Renteneinstieg flexibler zu gestalten, sodass diejenigen, die länger arbeiten wollen und können, auch die Möglichkeit dazu haben und davon profitieren. Natürlich müssen wir auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass unsere wirtschaftliche Lage dauerhaft so gut bleibt, weil dann mit stabilen Beitragseinnahmen zu rechnen ist.

Bildung als unser wichtigster Rohstoff

Wissen und Verständnis für technische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenhänge sind kein Selbstzweck. Ohne Bildung entsteht nichts Neues, verlieren Kultur und Wissenschaft. Ganz wichtig dabei: Begabungen müssen sich entfalten können, unabhängig von sozialer Herkunft oder Einkommen. Gute Bildung braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Umbauten und Veränderungen im Bildungssystem müssen mit Weitsicht und Bedacht vorgenommen werden und dürfen nicht die bisherigen guten Startchancen für junge Menschen in Baden-Württemberg verspielen. Deshalb treten wir weiterhin für ein differenziertes Bildungskonzept ein. Dieses bietet die besten Voraussetzungen für unterschiedlich begabte junge Menschen.

Für ein stabiles Europa

Die europäische Einigung hat uns Frieden gebracht und Wohlstand gesichert. Auch in Zeiten der Eurokrise und bestehender sozialer Probleme dürfen wir dies nicht vergessen. Deutschland agierte schon früh als Motor der europäischen Integration und stellt sich auch heute seiner verantwortungsvollen Rolle als verlässlicher Partner in Europa. Dabei gilt es auch in Zukunft zu beachten, dass sich Europa nicht von den Bürgern entfernt und nationale Interessen gewahrt bleiben. Eine stabile Zukunft Europas gemeinsam zu gestalten – dieses Ziel hat für mich und meine Arbeit höchste Priorität.

Für Fortschritt durch Innovation

Wenn Deutschland seine Rolle als führende Industrienation behalten will, muss es ständig Neues entwickeln und auf die Märkte bringen. Deshalb müssen Forschung und Entwicklung vorangetrieben und gefördert werden – besonders auf den Gebieten Mobilität, Energieversorgung, Gesundheit und Sicherheit.

Für eine zeitgemäße und faire Landwirtschaftspolitik

Landwirte leisten mehr, als Nahrungsmittel zu erzeugen. Längst pflegen sie auch die Landschaft und bauen Energiepflanzen an. Landwirtschaftspolitik muss diesem Bedeutungswandel gerecht werden. Ziel ist die umweltschonende und dennoch wettbewerbsfähige Tier- und Pflanzenproduktion. Gleichzeitig müssen wir die kulturelle Bedeutung der Landwirte für den ländlichen Raum anerkennen. Landwirte müssen für die wertvollen Güter, die sie produzieren, angemessen bezahlt werden. Was der Staat in einer Marktwirtschaft hierfür beeinflussen kann, sollte er tun.

Für eine moderne und kluge Verkehrspolitik

Mobilität ist unverzichtbar und die Triebfeder unseres gesellschaftlichen Wandels und wirtschaftlichen Fortschritts. Viele Menschen sind heute – beruflich wie privat – viel mehr als in vergangener Zeit darauf angewiesen, schnell und flexibel ihr Ziel zu erreichen. Auch eine steigende Zahl von Gütern muss zügig und sicher von A nach B transportiert werden. Doch mit steigenden Mobilitätsbedürfnissen nehmen auch negative Auswirkungen des Verkehrs zu, die wir auch in unserer Region Ludwigsburg spüren. Ich setze mich daher für eine moderne Verkehrs- und Mobilitätspolitik ein, welche die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Eine Wachstumsregion wie Ludwigsburg braucht intelligente Lösungen und eine starke Infrastruktur, um die Region vom Stau zu befreien. Eine kluge Kombination von Verkehrsmitteln und neue, innovative Technologien können einen großen Beitrag dazu leisten, das Ziel einer nachhaltigen, individuellen, schnellen und sicheren Mobilität für jedermann zu erreichen. Dies kann dauerhaft nur ohne Verbote und Bevormundungen gelingen. Deshalb sind auch Fahrverbote für Diesel-Pkw der falsche Weg und müssen unbedingt vermieden werden. Sie treffen all diejenigen, die auf den Diesel angewiesen sind, vor allem Pendler, das Handwerk und den Mittelstand und all diejenigen, die sich in gutem Glauben einen Diesel gekauft haben. Vielmehr müssen wir die Modernisierung von Fahrzeugflotten, alternative Antriebe, die Digitalisierung im Verkehrsbereich und den Ausbau des ÖPNV vorantreiben, damit wir bald die Grenzwerte überall einhalten.

Christliche Werte als Richtschnur politischen Handelns

Je schneller sich Gesellschaft und Wirtschaft wandeln, desto wichtiger wird die Besinnung auf das Wesen des Menschen. Das christliche Verständnis des Menschen garantiert dessen Würde und Wert. Eine Politik, die sich an christlichen Werten orientiert, ist gut für alle Menschen. Diesen Werten fühle ich mich verpflichtet.

Für Familien

Aus der Familie heraus erneuert und entwickelt sich unsere Gesellschaft. Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel können dieses Fundament des Staates gefährden. Ehe und Kinder brauchen deshalb Schutz und Förderung.

Für Sicherheit im Inneren

Dass wir uns in Deutschland sicher bewegen können, ist ein hohes Gut. Links- und Rechtsextremisten, Islamisten und andere gefährden unsere Sicherheit und die Brutalität von vielen Straftätern wird immer extremer. Unsere Polizei braucht die technische und personelle Ausstattung, um die innere Sicherheit weiterhin garantieren zu können.

Für eine soziale und ökologische Marktwirtschaft

Ungebremster Kapitalismus schadet dem Zusammenleben und der Natur. Die Soziale Marktwirtschaft hat gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften ermöglicht. Jetzt muss es uns gelingen Ökonomie und Ökologie zu versöhnen.

Für Menschenrechte

Nicht zuletzt aus dem christlichen Menschenbild ergibt sich die Pflicht, für Menschenrechte einzutreten. Und zwar überall auf der Welt. Es gibt nichts, wofür elementare Menschenrechte als Preis bezahlt werden müssten.

Für Verbraucherschutz

Längst ist das Angebot von Produkten und Dienstleistungen so unübersichtlich, dass auch mündige Verbraucher nicht immer das für sie Richtige, Sichere, Gesunde oder Vorteilhafte finden. Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass Hersteller und Händler, aber auch Anbieter medizinischer und finanztechnischer Dienstleitungen keine Geschäfte auf Kosten der Verbraucher machen.

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