Vaihingen/Enz erhält Bundesförderung im Rahmen des „Modellprojektes zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“



Vaihingen an der Enz erhält Bundesförderung im Rahmen des „Modellprojektes zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“. Das Areal um den Stadtbahnhof wird mit einer Summe in Höhe von 889.200 Euro gefördert.

Die Bewerbung Vaihingens als Modellprojekt zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen war erfolgreich. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bewilligte 889.200€. Damit wird die Umsetzung der „Freiflächenkonzeption Areal Stadtbahnhof“ in der Kernstadt Vaihingen als städtebaulich-ökologische und pflanzenbauliche Maßnahme zur Klimaanpassung seitens des Bundes finanziell wirksam unterstützt.

Zur Erreichung der angestrebten Klimaziele und zur Anpassung von kommunalen Park- und Grünanlagen in Deutschland, hat der Deutsche Bundestag Mittel für entsprechende Projekte bereitgestellt. Der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger hatte die Kommunen in seinem Wahlkreis auf das Programm aufmerksam gemacht und freut sich, dass mit Vaihingen an der Enz einer der Anträge erfolgreich war. „Das Konzept der Stadt Vaihingen/Enz hat offensichtlich überzeugt. Es ist gut, dass ein so innovatives Projekt mit Bundesmitteln und einer Zuschusshöhe von 90% unterstützt werden kann“, so Steffen Bilger.

Mit dem Programm wird die Stadt Vaihingen an der Enz die städtischen Freiflächen zur öffentlichen Nutzung aufwerten und entsprechend umgestalten. Bereits entstanden ist ein Radweg auf einem 3,1 km langen Teilstück der ehemaligen Nebenbahn-Trasse, der zunächst zwei, später eventuell sogar drei Stadtteile von Vaihingen miteinander verbindet, und am Schulzentrum in der Kernstadt Vaihingen vorbeiführt.

Die Freiflächenkonzeption für das Areal Stadtbahnhof sieht nun zusätzlich einen Kinderspielplatz, eine Parcours- und Kletteranlage, die Ertüchtigung von Trockenmauern, die Entlastung des stark verdichteten Bodens durch Begrünung und teilweisen Rückbau des trassenbegleitenden Gleisschotters, Baumpflanzungen sowie Artenschutzmaßnahmen durch Sicherung vorhandener Reptilienhabitate und Schaffung von Ersatzhabitaten vor. Die Kostenschätzung für die Freiflächenkonzeption beläuft sich auf 988.000 Euro, für die eine 90- prozentige Förderung des Bundes in Höhe von 889.200 Euro gewährleistet wird.

„Ich hoffe, dass das Förderprogramm im nächsten Jahr wieder ausgeschrieben wird und weitere Kommunen aus dem Landkreis von dem Programm profitieren können“, so der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete.

Auch im Vaihinger Rathaus ist die Freude über die großzügige Förderzusage des Bundes groß: „Das Areal um den ehemaligen Vaihinger Stadtbahnhof wird in den nächsten Jahren durch die künftige gastronomische Nutzung des alten Bahnhofsgebäudes und durch private Baumaßnahmen auf dem ehemaligen BayWa-Gewerbeareal ein völlig neues Gesicht bekommen. Da ist es fast ein „Muss“, im Zuge dessen auch die entstehenden städtischen Freiflächen zur öffentlichen Nutzung aufzuwerten und im Sinne einer klimaangepassten Stadtentwicklung umzugestalten“, unterstreicht Vaihingens Oberbürgermeister Gerd Maisch. „Damit dies in Zeiten knapper Haushaltsmittel kein frommer Wunsch bleibt, sind wir für die finanzielle Unterstützung durch den Bund besonders dankbar.“

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