Förderverein “Sicherer Landkreis Ludwigsburg” gegründet



Mit der Gründungsversammlung im Veranstaltungssaal des Polizeipräsidiums wurde am Donnerstagabend der Förderverein “Sicherer Landkreis Ludwigsburg” ins Leben gerufen. Die 20 Gründungsmitglieder, unter ihnen der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger MdB sowie die Landtagsabgeordneten Konrad Epple und Daniel Renkonen, wählten Polizeipräsident Burkhard Metzger zum Vorsitzenden des Vereins. Landrat Dietmar Allgaier wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden und der Leiter des Staatlichen Schulamts Ludwigsburg, Leitender Schulamtsdirektor Hubert Haaga, zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Als Beisitzer fungieren künftig Oberbürgermeister Jürgen Kessing aus Bietigheim-Bissingen, Oberbürgermeisterin Ursula Keck aus Kornwestheim, der Vorsitzende des Vorstands der Kreissparkasse Ludwigsburg, Dr. Heinz-Werner Schulte sowie der Direktor des Amtsgerichts Ludwigsburg, Dr. Michael Stauß.

Sowohl bei der Kriminalitätsbekämpfung als auch bei der Verhinderung von Verkehrsunfällen ist die Prävention eine wesentliche gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eine zielgerichtete und effektive Präventionsarbeit erfordert dabei eine fortlaufende Analyse der regionalen Sicherheitslage, um aktuelle Entwicklungen und Handlungsfelder zu erkennen und präventive Aktionen zu implementieren. “Mit dem neu gegründeten Verein wollen wir organisationsübergreifend Kompetenzen bündeln, Netzwerke herstellen und insbesondere die Kriminalprävention, die Unfallverhütung und das bürgerschaftliche Engagement dafür fördern,” erklärt Polizeipräsident Burkhard Metzger. Der Vereinsvorsitzende erläuterte auch, wie diese Ziele erreicht werden sollen:

  • Durch die Förderung der Zusammenarbeit aller mit Kriminal- und Verkehrsunfallprävention befassten Institutionen, Gruppierungen und Personen,
  • durch Information, Beratung, und insbesondere Initiierung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen sowie
  • der Auszeichnung/Ehrung von Bürgerinnen und Bürgern, die sich im weiten Feld der Prävention besonders verdient gemacht haben

“Um diese Maßnahmen umsetzen zu können, wollen wir Geld- und Sachmittel bereitstellen, denn wir sind uns alle einig, dass sinnvolle Präventionsprojekte nicht an einer mangelnden Finanzierung scheitern dürfen,” betont Metzger.

“Der Verein soll die hervorragende Arbeit unserer Polizei sinnvoll ergänzen und unterstützen. Die öffentliche Sicherheit trägt wesentlich zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Damit der Landkreis Ludwigsburg auch künftig mit einer hohen Lebensqualität punkten kann, haben wir diesen Verein gegründet”, beschreibt Landrat Dietmar Allgaier den Hauptzweck des Vereins.

Leitender Schulamtsdirektor Hubert Haaga ergänzt: “Ich begrüße die Einrichtung des Vereins “Sicherer Landkreis Ludwigsburg” überaus. Gerade im Bereich der Präventionsarbeit engagieren sich die Schulen seit vielen Jahren in hohem Maße. Mit dem Verein “Sicherer Landkreis Ludwigsburg” eröffnen sich neue Möglichkeiten die Schulen in Ihren Engagement nachhaltig zu unterstützen.”

Neben dem Vorstand wählten die Gründungsmitglieder zwei Rechnungsprüfer und die Geschäftsführung. Eine Vereinssatzung wurde verabschiedet. Als nächster wichtiger Schritt steht die Anmeldung des Vereins beim Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart an. Die Eintragung wird zur Erlangung der Geschäftsfähigkeit führen und mit der Ergänzung “e.V.” verbunden sein.

Im Anschluss soll eine Internetseite aufgebaut und Informationsmaterial bereitgestellt werden, um damit Kommunen, Institutionen, Firmen und interessierte Menschen im Landkreis für eine Mitgliedschaft im Verein zu gewinnen.

Hinweise dazu, wer wie Mitglied werden kann und welche Projekte gefördert werden, wird der Verein geben, sobald er ordnungsgemäß im Vereinsregister eingetragen ist.

Ein Anliegen aller Gründungsmitglieder ist es, den Menschen mit Maßnahmen und Projekten das gesellschaftlich wichtige Thema Respekt bewusster zu machen: im Straßenverkehr, an der Schule, bei Behördengängen, gegenüber kommunal Verantwortlichen, vor Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei, im Umgang miteinander.

» Pressemeldung (Download als PDF)

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