Praktikum im Abgeordnetenbüro

Ein Praktikum während des Studiums bei meinem damaligen Bundestagsabgeordneten hat mir selbst einmal viel Freude bereitet. Wertvolle Einblicke in die Tätigkeit eines Abgeordneten haben meinen Horizont erweitert. Deshalb gebe auch ich gerne Praktikanten die Möglichkeit, das politische Berlin besser kennenzulernen

Praktikum - Philipp Meyer (08. bis 12. April 2019)

Ich hatte bei meinem BOGY-Praktikum im Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs Steffen Bilger vom 8. bis zum 12. April 2019 die einmalige Möglichkeit, normalerweise verschlossene Einblicke in die Politik und in das Leben eines Abgeordneten/Staatssekretärs zu bekommen. Eine solche Möglichkeit war beispielweise die Teilnahme an Ausschusssitzungen, deren Ergebnisse zwar bekannt gegeben werden, jedoch nicht öffentlich sind.

Im Berliner Abgeordnetenbüro durfte ich mit dem netten und auch immer hilfsbereiten Team von Herrn Bilger insbesondere Frau Schröder, Frau von Cyssewski und Frau Dumler zusammenarbeiten. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben mir geholfen, mich rasch in die neue Umgebung einzugewöhnen. Über kleinere Arbeiten wie zum Beispiel Post holen, Scannen/Drucken oder Recherchen anfertigen konnte ich mich dafür zumindest zum Teil etwas „revanchieren“.

Darüber hinaus bot sich mir die Chance, an zwei Plenarsitzungen teilzunehmen und dort viele mir bisher nur aus den Medien bekannte Persönlichkeiten wie Frau Dr. Merkel, Cem Özdemir, Jens Spahn, Christian Lindner oder auch Alexander Gauland live zu erleben. Der Umgang der Abgeordneten in den Plenarsitzungen untereinander war durchaus überraschend, hatte ich mir diesen viel förmlicher und weniger direkt vorgestellt. Ein besonderes Highlight war für mich die Regierungsbefragung mit der Bundeskanzlerin.

Im Rahmen meines Praktikums konnte ich mich auch zu einem Vortrag des ugandischen Menschenrechtsaktivisten Bobi Wine anmelden. Er bot in seinem aufschlussreichen Vortrag einen guten Einblick in die komplexe politische und Menschenrechtssituation in seinem Heimatland.

Ich begleitete Herrn Bilger außerdem zum Frühlingsempfang der Jungen Union, auf dem ich viele interessante Leute kennenlernte und auch viele spannende Diskussionen miterleben durfte. Ein weiterer Programmpunkt mit Herr Bilger war im Rahmen des Tags der Logistik die Besichtigung des Berliner Westhafens. Hier wurde mir sehr gut erläutert, wie die Logistik, von der wir jeden Tag abhängig sind, funktioniert und worauf es dabei ankommt. Die Unternehmen dort stellten uns zudem weitere interessante Projekte vor, mit denen die Abläufe innerhalb der Logistik verbessert werden sollen.

Eine weitere interessante Erfahrung war die Übergabe eines Förderbescheids für schnelleres Gigabit-Internet an den Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling. Beim anschließenden Gespräch im Ministerium erfuhr ich viel Neues, unter anderem über die Rostocker Lokalpolitik.

Im Laufe der Woche wurde mir bewusst, wie vielfältig und komplex die Aufgaben eines Politikers sind und wie viele Termine sie wahrnehmen müssen. Demzufolge enden die Arbeitstage in der Regel oft erst sehr spät. Dass Herr Bilger trotz allem immer ein gut gelaunter, offener und höflicher Gesprächspartner war, hat mich sehr beeindruckt. Ich stelle es mir nicht einfach vor, einen Arbeitstag immer so souverän zu bewältigen.

Das Praktikum bot für mich die einmalige Möglichkeit, all die beeindruckenden Regierungsgebäude ohne größere Einschränkungen zu besichtigen. Ermöglicht wurde dies durch den Erhalt eines Hausausweises, wodurch ich nicht auf die Wege für Besucher beschränkt war, sondern überall hingehen und die Wege der Abgeordneten nutzen durfte. Auch die sonst für Besucher übliche Wartezeit, etwa beim Besuch der Reichstagskuppel, konnte ich damit umgehen. Dass ich mich in den Gebäuden schnell auskannte, lag an der privaten Führung, die ich am ersten Tag von Herrn Bilgers Mitarbeiterin Frau von Cyssewski erhalten hatte.

Besonders gefreut hat mich, dass ich meine Oma, die mich nach Berlin begleitet hatte, als meine Besucherin in die Regierungsgebäude einladen durfte. So konnte ich sie überall herumführen und ihr alles zeigen. Dies war auch für sie eine besondere Erfahrung, da sie mit mir all die interessanten Bauten besichtigen und auch meine „Arbeitskollegen“ persönlich kennenlernen konnte.

Dadurch, dass mein Praktikum in einer Sitzungswoche stattfand, boten sich viele interessante Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Teilnahme an Plenarsitzungen oder Ausschüssen, die es sonst nicht gegeben hätte.

Trotz der nur relativ kurzen Praktikumsdauer von fünf Tagen habe ich eine sehr spannende Zeit erlebt, bei der ich viele gute und gewinnbringende Einblicke in die Welt der Politik gewinnen konnte. Diese sehe ich als wertvolle Erfahrungen in Bezug auf meine eigene berufliche Orientierung.

Die Arbeit mit Herrn Bilgers Team war sehr angenehm und hat mir viel Spaß bereitet. Zum Schluss möchte ich mich noch bei Herrn Bilger und seinem tollen Team für diese schöne Zeit bedanken. Über ein Wiedersehen würde ich mich sehr freuen.

Praktikum - Lukas Tietze (18. bis 29. März 2019)

Zwei Wochen im politischen Berlin unterwegs zu sein – für mich persönlich ein absolutes Highlight. Zwar interessieren sich in der Regel nicht mehr allzu viele junge Menschen generell für Politik, doch mich hat die Faszination dieses Bereiches längst ergriffen. Dabei gilt es jedoch nicht zu vergessen, dass Politik jeden einzelnen von uns etwas angeht – zwar ist das ein oder andere Thema medial wesentlich präsenter, jedoch können sich insbesondere Abgeordnete keinem einzigen Thema entziehen – sie sind von den Bürgern damit beauftragt, sich mit allen Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, zu beschäftigen. Diese Detailarbeit in vielen Themen bekommt man als Außenstehender kaum mit, weshalb es umso interessanter war, ein Praktikum im Herzen unserer Demokratie zu absolvieren – beim Deutschen Bundestag und dem Abgeordneten des Wahlkreises Ludwigsburg, Steffen Bilger.

Meine erste Arbeitswoche im Bundestag war direkt eine Sitzungswoche mit vollem Programm für mich. Neben der Einweisung im Büro und dem Kennenlernen der super freundlichen und engagierten Mitarbeiter von Herrn Bilger ging es zur Mitte der Woche hin direkt in die Sitzung des Verkehrsausschusses. Hier eröffnete sich mir ein fachpolitischer Einblick in den Bereich des Verkehrswesens, wobei es zahlreiche aktuelle Themen zu besprechen gab. In den folgenden Tagen besuchte ich zudem mehrfach das Plenum, um mir unter anderem die Debatte zum Thema „Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan“ anzuhören. Zusätzlich hierzu konnte ich live eine namentliche Abstimmung im Plenum mitverfolgen, was tatsächlich sehr spannend war, da zu dieser in der Regel alle Abgeordneten des Hauses ins Plenum kommen und es bei aktuell 709 Mitgliedern des Bundestags entsprechend voll war.

In meiner zweiten Woche ging es schließlich etwas ruhiger zu – es war keine Sitzungswoche und somit konnte ich mich voll und ganz dem Büroalltag widmen. Ich unterstützte das Büroteam von Herrn Bilger bei der Bearbeitung von Bürgeranfragen, der Recherche zu gewissen Sachthemen sowie beim „Gegenlesen“ von Pressemittelungen und Antwortschreiben. Hierbei hat sich mir erneut die Dimension an Detailarbeit eröffnet, die hinter dieser alltäglichen Arbeit im Büro eines Abgeordneten steckt.

Neben dieser Arbeit im Büro und dem Gang ins Plenum konnte ich Herrn Bilger selbstverständlich auch zu einigen Treffen begleiten. So konnte ich ihn bei einem Logistikkongress zum Thema „China“ begleiten, an welchem er einen interessanten Vortrag über Chancen und Risiken chinesischer Außen- und Wirtschaftspolitik gehalten hat. Durch die zusätzliche Funktion von Herrn Bilger als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur konnte ich ihn zudem zu einem Termin ins Ministerium begleiten, an welchem er den sogenannten „BMVI Data-Run“ mit einer eindrucksvollen Rede eröffnete. Anschließend wurde ich von Herrn Bilger noch zu einer Besprechung in sein Büro im Ministerium eingeladen, welche ebenfalls sehr interessant war. Auch konnte ich an einigen Abendveranstaltungen wie dem „Politiktalk aus der Hauptstadt“ teilnehmen, an dem die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer zu Gast war.

Abschließend zusammengefasst war mein Praktikum bei Herrn Bilger eine super Möglichkeit für mich, den Berliner Politikbetrieb näher kennenzulernen. Ich habe bleibende Eindrücke gesammelt, die mich weiterhin für die Politik begeistert und fasziniert haben. An dieser Stelle gibt es jedoch noch eines zu erwähnen, nämlich das Büro-Team von Herrn Bilger im Bundestag: Ohne dieses Team wäre die ganze Arbeit im Büro wohl nur halb so spannend und „unterhaltsam“. Vornweg gilt es die Büroleiterin Frau Schröder zu erwähnen, die mit Ihrer offenen, hilfsbereiten und lustigen Art jeden Büroalltag zu einem neuen Erlebnis für mich gemacht hat. Unterstützt wird sie von Frau Schüler, die Wort wörtlich ein wandelndes Lexikon ist: egal mit welcher Frage man rund um den Bundestag sowie den erweiterten Politikbetrieb zu ihr kam, sie hatte die Antwort stets parat – und war zudem auch immer für ein gutes Gespräch über die Welt des Sports zu haben. Auch mit Herrn Frey und Frau von Cyssewski gestaltete sich die Arbeit stets interessant und abwechslungsreich, weshalb ich hier auch Einblicke in ihre zuständigen Aufgabengebiete sammeln konnte. Zuletzt sind noch Herr Landenfeld und Frau Dumler zu erwähnen, die mich ebenfalls unterstützt haben, mir bei Fragen zur Seite standen sowie eine sehr angenehme Begleitung beim mittäglichen Gang zur Kantine waren. Final möchte ich nun noch Herrn Bilger für die Möglichkeit danken, bei ihm ein Praktikum absolviert haben zu dürfen. Ich habe viele spannende Eindrücke gesammelt und werde seine Arbeit weiterhin verfolgen und unterstützen.

Lieber Steffen, ganz herzlichen Dank Dir und deinem gesamten Team, bis bald!

Praktikum - Manuel Schmid (11. bis 15. März 2019)

Bundespolitik und vor allem deren Gestaltung persönlich miterleben. Hinter die Kulissen blicken und das sehen und erleben können, wovon man selbst in den Medien nur bedingt etwas erfährt, wie beispielsweise von den Ausschusssitzungen, deren Ergebnisse zwar bekannt gemacht werden, aber die jedoch an sich nicht öffentlich sind.

Das alles und noch vielmehr war dank Herrn Steffen Bilger MdB (und PStS im BMVI) und seines tollen Teams im Rahmen meines einwöchigen BOGY-Praktikums in der Woche vom 11. bis zum 15. März 2019 in seinem Berliner Abgeordnetenbüro im Paul-Löbe-Haus möglich.

Als ein politisch sehr interessierter Mensch hatte ich dabei unter anderem die großartige Gelegenheit, als Zuschauer an gleich zwei Sitzungen des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei denen Herr Bilger als Parlamentarischer Staatssekretär die Bundesregierung repräsentierte und einem SWR-Interview im ARD-Hauptstadtstudio teilzunehmen. Zudem erlebte ich spannende Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages bis spät in die Nacht hinein, bei denen man vor allem bei namentlichen Abstimmungen viele bekannte politische Persönlichkeiten zu Gesicht bekam. Ich begleitete Herrn Bilger zu einer Abendveranstaltung, bei der Herr Bilger zusammen mit drei weiteren Experten über noch vorhandene Hemmnisse auf dem Weg zur Elektromobilität und andere alternative Antriebstechniken diskutierte. Zudem nahm ich auch aktiv an jeweils einer Diskussionsrunde mit ihm als Parlamentarischer Staatssekretär im schönen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und dem Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen des allgemeinen Praktikantenprogramms der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teil.

In dieser Woche wurde mir dabei bewusst, wie viel Arbeit und Termine ein Politiker wie Herr Bilger zu erledigen hat und dass diese eben nicht – entgegen dem weitverbreiteten Vorwurf – mit Verlassen des Plenarsaals im Reichstagsgebäude endet, sondern vielmehr damit insofern beginnt, als die eigentliche Arbeit vorwiegend in den Ausschüssen, Fraktionssitzungen – also quasi „hinter den Kulissen“ – stattfindet beziehungsweise stattgefunden hat.

Im Berliner Abgeordnetenbüro durfte ich mit dem sehr netten und hilfsbereiten Team von Herrn Bilger zusammenarbeiten, das mich immer unterstützte, auch wenn ich den Weg nicht sofort fand – in den großen, grandiosen und beeindruckenden Gebäuden des Deutschen Bundestages, die man dank des Hausausweises lange erkunden durfte, verlief man sich allzu leicht und entdeckte immer wieder neue Abschnitte. Selbst am Ende der Woche wusste ich nicht sicher, auf welchem Wege ich am schnellsten zum gewünschten Ziel gelangen würde – eingegangene Postsendungen abholen, Druckaufträge erledigen und bei der Recherche zu zwei Bürgeranfragen mithelfen.

Insgesamt war es trotz der leider relativ kurzen einwöchigen Praktikumsdauer – der Abschied fiel mir nicht leicht – eine sehr spannende Zeit, bei der ich nichtsdestotrotz viele gute und informative politische Einblicke gewinnen konnte und mein Praktikum daher nur in bester Erinnerung behalten kann.

Jedem politisch interessierten Menschen, der gerne einmal persönlich die Bundespolitik und die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten (und eines Parlamentarischen Staatssekretärs) erleben möchte, kann ich ein Praktikum bei Herrn Bilger sehr ans Herz legen. Bevorzugt und am besten in einer Sitzungswoche des Deutschen Bundestages und wenn möglich parallel zum Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das zusätzlich zum ohnehin schon großartigen Praktikum im Abgeordnetenbüro weitere Möglichkeiten zu Einblicken in die Politik der Gegenwart und Vergangenheit und zum Treffen und Diskutieren mit bekannten politischen Persönlichkeiten bietet.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen Dank lieber Steffen und vielen Dank an Dein tolles Team im Abgeordnetenbüro für diese tolle Praktikumszeit und hoffentlich bis bald in nicht allzu ferner Zukunft.

Praktikum - Felix Weidner (18. Februar bis 1. März 2019)

Vom 18. Februar bis zum 1. März 2019 hatte ich das große Glück, BOGY-Praktikant im Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs Steffen Bilger zu sein. Da ich schon immer politisch interessiert bin, war dies die perfekte Gelegenheit, die Geschehnisse in der deutschen Politik in Berlin hautnah mitzuerleben.

Dank der tollen Unterstützung von Anna Maria Schröder, der Büroleiterin von Herrn Bilger, konnte ich auch Plätze beim Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ergattern. Ich empfehle jedem, der das Glück hat, an einem Praktikum im Bundestag teilzunehmen, diese Veranstaltungen zu buchen! In diesem zusätzlichen Rahmen gibt es die Möglichkeit, an spannenden Diskussionsrunden mit Spitzenpolitikern und interessanten Führungen durch Regierungsgebäude, wie beispielsweise Reichstag und Bundesrat, teilzunehmen.

In der ersten Woche meines Praktikums ging es bereits hoch her. Neben Sitzungen des Verkehrsausschusses konnte ich auch hitzigen Debatten im Bundestag beiwohnen. Ebenso durfte ich Herrn Bilger zu einem parlamentarischen Abend, einem Radiointerview und zu seinen Gesprächen mit Besuchern aus seinem Wahlkreis begleiten. Hinzu kamen in beiden Wochen des Praktikums zahlreiche weitere Termine unterschiedlichster Art.

Natürlich gehörten auch klassische Praktikantentätigkeiten, wie Postgänge, kopieren und auch Telefondienst zu meinen Aufgaben. Das ganze Büro-Team, bestehend aus Frau Schröder, Frau Schüler, Frau Dumler und Herrn Frey, war hilfsbereit und sehr nett, so dass ich meine Aufgaben sehr gerne und mit viel Begeisterung erfüllte!

Ich kann jedem Politik-Interessierten ein Praktikum im Bundestag und ganz besonders im Team von Herrn Bilger wärmstens empfehlen! Die Zeit in Berlin verschaffte mir viele interessante Einblicke in das politische Geschehen. Viele unvergessliche Momente werden mir in Erinnerung bleiben, besonders aber die tolle Zusammenarbeit mit dem ganzen Team!

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie der Alltag im deutschen Bundestag ist und mit sehr netten Kollegen zusammenarbeiten will, ist hier bestens aufgehoben!

Vielen Dank und bis hoffentlich bald mal wieder in Berlin, Felix Weidner!

Praktikum - Margarita Martens (7. Januar bis 1. Februar 2019)

Vom 7. Januar bis 1. Februar führte ich ein Praktikum bei Steffen Bilger MdB in Berlin durch. Vom Hörsaal ging es für mich sozusagen direkt in den Plenarsaal – dem Schauplatz spannender Reden und leidenschaftlicher Diskussionen, die ich vorher nur aus den Medien kannte.

Mein Name ist Margarita Martens und ich komme aus Stuttgart, Baden-Württemberg. In meinem Studium der Kommunikationswissenschaft, Journalistik und Mediensoziologie in Stuttgart, Valencia und Cambridge entdeckte ich mein großes Interesse für Politik und trat im Februar 2017 der CDU bei. Nachdem ich die Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik, internationale Beziehungen und politische Ökonomie theoretisch umfangreich in der Universität behandelt hatte, wollte ich Politik in der Praxis – hautnah – erleben. Das Praktikum bei Herrn Bilger, der nicht nur als Abgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg, sondern auch als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur tätig ist, erschien mir hierfür optimal.

Schon immer galt mein Interesse dem Verkehr der Zukunft. Als Praktikantin erhielt ich die großartige Möglichkeit, Plenar-, Ausschuss- und Arbeitsgruppensitzungen zu dieser Thematik zu begleiten. Nicht nur gewann ich dadurch exklusive Informationen zu relevanten Entwicklungen in den Bereichen Diesel, alternative Antriebe oder der digitalen Infrastruktur, sondern auch einen spannenden Einblick „hinter die Kulissen“ des politischen Betriebs. In den Sitzungswochen nahm ich die Chance wahr, Abendveranstaltungen wie Neujahrsempfänge und Podiumsdiskussionen zu besuchen, um mein fachliches Know-how zu erweitern und mein politisches Netzwerk zu stärken.

Als besonders beeindruckend empfand ich, wie fundiert und detailliert Bürgerbriefe beantwortet werden, die das Abgeordnetenbüro erreichen. Die Anfragen der Bürger werden sehr ernst genommen und jeder Rückmeldung geht eine akkurate Recherche voraus, damit Lösungen für bestimmte Probleme gefunden werden können. Zu meinen Aufgaben zählte auch die Vorbereitung von Geschäftsterminen: So erstellte ich Vermerke für Herrn Bilger, die als kurzes Briefing dienten.

Von Anfang an wurde ich als vollwertiges Mitglied in diesem agilen Team aufgenommen und schätzte den kollegialen Umgang miteinander sehr. Zusammenfassend sehe ich das Praktikum als großartige Chance, Politik miterleben und mitgestalten zu können. Ich danke Herrn Bilger und seinem Team für diese Möglichkeit und nehme die Erfahrungen, die ich hier gewonnen habe, auf meinen weiteren Weg mit.

Praktikum - Maria Dietz-Romero (10. bis 14. Dezember 2018)

Nachdem ich schon einige Jahre in der Jungen Union und Ludwigsburger Schüler Union als Mitglied tätig war, hatte ich die Freude, als Praktikantin im Berliner Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger den täglichen Alltag im Bundestag kennenzulernen.

Das Interesse für regionale Politik hat für mich persönlich bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg begonnen. Ein BOGY-Praktikum im Europäischen Parlament in Straßburg bei Rainer Wieland hat dieses Interesse noch verstärkt. Nachdem ich verschiedene politische Themen im Rahmen von Schüler- und Jugendorganisationen kennengelernt habe, freute ich mich umso mehr, als Anfang dieses Jahres die Bestätigung kam, dass es möglich ist, ein Praktikum in Berlin machen zu können.

Schon bei der Sitzung des Verkehrsausschusses, bei der Steffen Bilger als Parlamentarischer Staatssekretär die Regierung vertreten darf, konnte man einiges von den interessanten und aktuellen Themen mitbekommen. Auch war es bemerkenswert zu sehen, wie genau sich der Ausschuss mit scheinbar kleinsten Details auseinandersetzt, wenn dies eine Verbesserung in den in ihrer Verantwortung stehenden Bereichen bedeuten könnte. Dabei fällt der kollegiale Umgang zwischen den Abgeordneten auf, den diese zu pflegen scheinen und der trotz parteilicher und inhaltlicher Differenzen hochgehalten wird. Ein Highlight bei den Abendveranstaltungen, die ich während des Praktikums besuchen konnte, war definitiv der Adventsempfang der Evangelischen Allianz.

Auch der Hammelsprung während der Plenarsitzung am letzten Praktikumstag war spannend und geradezu amüsant zugleich. Jedoch hat dieser auch recht eindrücklich die parlamentarischen Abläufe in und um das Plenum gezeigt. Auch wenn man sich durch den Fernsehsender Phoenix schon ein umfangreiches Bild von den Plenardebatten, den dazugehörigen Zwischenrufen und Hammelsprüngen machen kann, werden diese tatsächlich faszinierend, wenn man sie an der Tribüne mit allen Einzelheiten miterleben darf. Ein Besuch der Plenardebatten ist bei einem Aufenthalt in Berlin während der Sitzungswoche wirklich nur zu empfehlen.

Neben dem Besuch der Ausschusssitzung, Plenarsitzungen und weiteren Veranstaltungen konnte ich auch im Büro mithelfen. So durfte ich Frau Schröder, Herrn Frey und Frau Schüler bei unterschiedlichen, alltäglichen Bürotätigkeiten assistieren und konnte diese so unterstützen.

Aufgrund der Examen, die an der Uni anstehen, konnte ich leider nur eine Woche als Praktikantin tätig sein. Trotzdem konnte ich zahlreiche wertvolle Erfahrungen und Eindrücke sammeln und möchte daher das ganze Team vom Abgeordnetenbüro sowie Steffen Bilger herzlich danken, die sich trotz des stressigen Alltags die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten und mir diesen wertvollen Einblick zu geben.

Praktikum - Leonie Passet (5. November bis 30. November 2018)

Im November 2018 hatte ich die Möglichkeit, ein vierwöchiges Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger zu absolvieren. Diese Möglichkeit eröffnete sich mir durch mein Stipendium beim Evangelischen Studienwerk Villigst, welches auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands beim Bund und bei der EU das sogenannte „Evangelische Parlamentsassistenzprogramm“ anbietet. Dieses Programm richtet sich an Stipendiaten aller Fachrichtungen, die sich vorstellen können, in Zukunft im politischen Raum Verantwortung zu übernehmen. Für mich als Psychologiestudentin war dieses fachfremde Praktikum eine großartige Möglichkeit, tiefer in unser politisches System einzutauchen.

Ich würde mich als politisch interessierte Person beschreiben und trotzdem habe ich während meines Praktikums viele Dinge gelernt, die mir über die Abläufe im politischen Betrieb vorher nicht bewusst waren. Wissen, das ich vertiefen konnte, betrifft beispielsweise die Struktur und Interaktion von Arbeitsgemeinschaften, Ausschüssen und Plenarsitzungen, oder die vielfältigen Möglichkeiten außerparteilicher, bürgerlicher politischer Partizipation. Auch der genaue Verlauf der Gesetzgebung war mir vor meinem Praktikum nicht bekannt. Idealerweise sind all das Dinge, über die alle Bürgerinnen und Bürger Bescheid wissen sollten. Denn nur durch das Verständnis eines Systems ist es meiner Meinung nach möglich, dieses mündig an möglichen Schaltstellen mitzugestalten. Im Laufe des Praktikums und meines eigenen Lernprozesses wurde mir immer wieder klar, wie unglaublich wichtig bildungspolitische Arbeit über alle Schichten und Altersklassen hinweg ist.

Sehr beeindruckt hat mich auch die Ernsthaftigkeit, mit der Anfragen von Bürgern im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger verfolgt, recherchiert und beantwortet wurden. Auch landläufigen Vorurteilen über Politiker, die sich auf Kosten des Steuerzahlers ein schönes Leben machen, kann ich nach meinen Erfahrungen im Praktikum entschieden entgegentreten. Ich hätte vorher nicht vermutet, wie groß die Arbeitsbelastung von Abgeordneten tatsächlich ist und wie viel Herzblut häufig in der politischen Arbeit steckt.

Für die positiven Erfahrungen, die ich aus diesem Praktikum mitnehme, sind maßgeblich die Mitarbeiter des Abgeordnetenbüros verantwortlich. Die offene und freundliche Arbeitsatmosphäre war für mich sehr wertvoll. Die Tätigkeiten, die ich während meines Praktikums verrichtet habe, sind im Wesentlichen identisch mit den Tätigkeiten, die von den anderen Praktikanten bereits beschrieben wurden. Die vielfältigen Bereiche erstreckten sich von „typischen“ Büroaufgaben, über die Recherche zur Beantwortung von Bürgeranfragen, die Möglichkeiten, Ausschuss- und Plenarsitzungen beizuwohnen bis zur Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen.

Ein Praktikum im Büro eines Bundestagsabgeordneten kann ich abschließend nur jedem ans Herz legen – auch und gerade, wenn die persönliche Berufsperspektive nicht auf die Berufspolitik ausgerichtet ist.

Praktikum - Philipp Mayer (1. Oktober bis 9. November 2018)

Auch wenn dies in meinem Alter leider nicht mehr die Regel ist, interessiere ich mich seit jeher für Politik. Denn auch wenn es oftmals in vielen Debatten rund ums Themenfeld „Politik“ in Vergessenheit gerät. Sie geht uns alle was an! Bevor man bei einem Thema jedoch vollends mitreden kann gehört für mich immer auch ein gewisser Praxisbezug dazu. Frei nach dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“. Darum entschied ich mich für ein Praktikum im Büro von Steffen Bilger.

Noch vor Beginn meines Praktikums und auch währenddessen wurde ich herzlich empfangen und instruiert, sowohl von den Mitarbeitern, als auch von den vorigen Praktikanten. So konnte ich mich vorab schon um Plätze beim Praktikantenprogramm bemühen. An dieser Stelle kann ich auch nur jedem, der das Glück hat zur Zeit des Praktikantenprogramms im Bundestag zu sein, empfehlen, daran teilzunehmen. Denn über das Programm hat man unter anderem die Möglichkeit, mit führenden Spitzenpolitikern über tagesaktuelle Themen zu reden, an interessanten Führungen oder der ein oder anderen Polit-Talkshow teilzunehmen.

Meine erste Arbeitswoche im Bundestag war eine Nichtsitzungswoche. Dies ermöglichte es mir, den Büroalltag etwas besser kennenzulernen. So durfte ich mich zu Beginn schon um Themen kümmern, welche die Bürger im Wahlkreis beschäftigen. Neben allseits bekannten Themen kam man so auch mit Herausforderungen in Berührung, die medial wenig beleuchtet und daher weitestgehend unbekannt waren.

In den Büroalltag eingefunden, stand auch schon die erste Sitzungswoche vor der Tür. Neben Plenarsitzungen standen Ausschusssitzungen und andere hochinteressante Veranstaltungen auf der Tagesordnung. Auch die Möglichkeit, Steffen Bilger auf diverse Veranstaltungen begleiten zu dürfen und so noch tiefere Einblicke in den Alltag eines Politikers sammeln zu können, ist mit Sicherheit nicht selbstverständlich, aber umso spannender.

Natürlich gehört zur Praktikantentätigkeit auch der Gang zum Kopierer und zur Post. Jedoch beschränkt sich dies im Büro Bilger, anders als vielleicht bei vielen Praktika sonst, nicht auf diese Arbeiten. So wird man von allen Mitarbeitern und auch von Herrn Bilger selbst stets in aktuelle Themen und Aufgaben eingebunden und darf hierbei unterstützen und selbst Lösungen erarbeiten. Dabei haben alle immer ein offenes Ohr und stehen mit Rat und Tat zu Seite.

Abschließend kann ich ein Praktikum im Büro Bilger also nur jedem ans Herzen legen, der sich für Politik interessiert oder begeistert werden möchte. Explizit auch Schülern und Studenten, welche sich nicht mit Jura oder Politikwissenschaften beschäftigen. Auch ich blickte anfangs vor allem bei Mitpraktikanten in fragende Gesichter, als ich von meinem Studienfach Bauingenieurwesen erzählte. Doch die Fragezeichen konnten spätestens mit „Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur“ und meiner Vertiefungsrichtung „Verkehrsmanagement“ beseitigt werden. Und so findet man meines Erachtens bei jedem verbindende Elemente – und sei es die Politik im Allgemeinen.

Praktikum - Vanessa Buchmann (10. bis 28. September 2018)

Als politisch interessierter und engagierter Mensch schwebte mir die Vorstellung von einem Praktikum im Deutschen Bundestag schon seit einiger Zeit vor. Glücklicherweise ergab sich nach meinem Abitur die Möglichkeit, für drei Wochen nach Berlin zu reisen und dort die Arbeit des Deutschen Bundestags allgemein, aber auch insbesondere die Arbeit in einem Berliner Abgeordnetenbüro kennen zulernen.

Als es dann endlich im September 2018 soweit war, hatte ich zusätzlich zu dem Praktikum die Möglichkeit, an dem Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilzunehmen, welches zwei Mal im Jahr stattfindet. So konnte ich neben dem Beantworten von Bürgeranfragen im Büro, Recherchen, Telefongesprächen im Büro zusätzlich mit Abgeordneten und Ministern wie etwa Peter Altmaier sprechen und diese persönlich kennenlernen, an einer Bundespressekonferenz teilnehmen, den Bundesnachrichtendienst besichtigen und exklusive Informationen eines ehemaligen Agenten erhalten und noch vieles mehr.

Doch das Praktikum bestand nicht nur aus der Arbeit im Büro, Botengängen, Mittagspausen und kurzen Gesprächen mit den herzlichen Mitarbeitern bei Herrn Bilger im Büro – nein, dazu gehört auch das Kennenlernen von imposanten Gebäuden mit Hunderten von Gängen (mit denen ich immer wieder meine Probleme hatte, mich zurechtzufinden). Hier und dort trifft man Abgeordnete und Persönlichkeiten, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt. Zudem nahm ich an Plenardebatten und Ausschusssitzungen teil und konnte das Funktionieren der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland hautnah miterleben.

Auch zeitlich begrenzt war das Praktikum nicht mit dem Verlassen des Büros und dem Paul-Löbe-Haus: Gemeinsam mit Michael Bodner, der zeitgleich ein Praktikum bei Herrn Bilger im Büro absolvierte, hatte ich sehr oft die Möglichkeit, Veranstaltungen zu besuchen, zu denen der Parlamentarische Staatssekretär selbst eingeladen war: So waren wir unter anderem in der Landesvertretung in Baden-Württemberg zu Gast, nahmen an der Eröffnung der Messe „InnoTrans“ bei einem Dinner im Funkturm mit gigantischem Blick über Berlin teil, besuchten interessante Podiumsdiskussionen und noch viel mehr. Nicht ein einziger Tag war langweilig und ich habe mich jedem Tag gefreut, diese wunderbare Möglichkeit erhalten zu haben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich jederzeit wieder ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger in Berlin absolvieren würde, weil es eine unvergessliche Zeit voller schöner und interessanter Einblicke war und ich es mir wirklich nicht schöner hätte vorstellen können. Wer Interesse an Politik hat, sich gern mal wichtig fühlen möchte, wenn er mit einem Hausausweis durch den ganzen Bundestag läuft, mit den nettesten Kollegen im Team arbeiten möchte, der sollte sich das Praktikum auf keinen Fall entgehen lassen!

Praktikum - Michael Bodner (03. bis 28. September 2018)

Einblicke ins Herz der Demokratie – parlamentarische Arbeit innerhalb von vier Wochen in Steffen Bilgers Berliner Abgeordnetenbüro hautnah mitbekommen. Bereits als ich mein BOGY-Praktikum in der 10. Klasse im Bundestagsbüro von Eberhard Gienger MdB absolviert habe, wusste ich, dass ich eines Tages wiederkomme. Gut drei Jahre später war dies der Fall. Als Pflichtpraktikum für mein angefangenes Jurastudium geplant, hatte ich mich bereits frühzeitig um einen Praktikumsplatz in Steffen Bilgers Büro gekümmert und startete frohen Mutes in Richtung Berlin.

Als politisch-engagierter Mensch war ich schon häufiger in Berlin, die letzten Jahre mindestens zweimal im Jahr, allerdings immer nur für kurze Dauer. Deshalb war es ein besonderes Erlebnis für vier Wochen in Berlin zu leben und meinen Alltag in der Bundeshauptstadt zu verbringen.

Im Praktikum konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Neben dem Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das zweimal im Jahr läuft, gab es zahlreiche Momente im Büro, in Sitzungen oder auch bei Abendveranstaltungen, die besonders einprägsam waren. Angefangen bei der Praktikantenbegrüßung mit dem Fraktionsdirektor Michael Güntner, über ein Gespräch mit Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ein Gespräch mit Peter Altmaier MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie oder auch einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe Alexander Dobrindt MdB. Jedes Gespräch, das ermöglicht wurde, war eine Riesenerfahrung. Politische Persönlichkeiten so hautnah zu erleben, ist mehr als faszinierend. Es gibt kaum Möglichkeiten, Politikern sonst in einem solchen Rahmen Fragen zu stellen.

Aber nicht nur die Gespräche mit Personen, sondern auch Termine in anderen Institutionen im politischen Berlin waren geboten. Das ehemalige DDR-Ministerium für Staatssicherheit, Zuschauer bei Fernsehsendungen wie aspekte, maybrit illner, dem ZDF Morgenmagazin oder auch ein Informationsgespräch beim Bundesnachrichtendienst waren mitunter absolute Highlights meines Aufenthalts. Durch das Praktikantenprogramm wurden einige interessante und lehrreiche Veranstaltungen angeboten.

Neben dem interessanten Praktikantenprogramm gab es aber auch im Büro einiges zu tun. Von einfachen Recherchen bis hin zu komplexen Bürgeranfragen – alles war dabei. Der Besuch von Ausschuss-, Arbeitsgruppen- oder Plenarsitzungen war immer ein wahres Spektakel. Humorvoller Austausch im Verkehrsausschuss bis hin zu einer hitzigen Debatte im Plenum zwischen den Fraktionsvorsitzenden, erstaunlich wie unterschiedlich der Umgang untereinander teils war. Durch die wundervolle Atmosphäre im Team hat es mir täglich Freude bereitet ins Büro zu kommen und an meinem Platz zu arbeiten. Auch die Parlamentarischen Abende waren eindrucksvolle Veranstaltungen. Mit das größte Ereignis war für mich dabei die Verleihung des Deutschen Mittelstandspreises der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) im Allianz Forum. Ein gigantischer Veranstaltungsort, verdiente Preisträger und ein angenehmes Miteinander beim anschließenden „Get Together“. Es war eine super Veranstaltung.

Auch die Wahl des neuen Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus live vor dem Fraktionssitzungssaal mitzuerleben, werde ich wohl kaum vergessen. War es eine Niederlage Merkels? Kauder sträflich gegen einen in der Öffentlichkeit bisher unbekannten Mitbewerber abgesetzt? Letztlich wird sich bald zeigen, was Brinkhaus als neuer Fraktionsvorsitzender bringen wird. Volker Kauder stand in den letzten 13 Jahren der CDU/CSU-Fraktion vor und ist dadurch einer der längsten Amtsinhaber, der auch einige Verdienste erbracht hat.

Abschließend gilt es für mich nochmals Danke zu sagen. Liebe Anna, liebe Ilona, lieber Steffen, lieber Hendrik, lieber Johannes, lieber Christian, es war eine ereignisreiche Zeit bei Euch im Büro. Die vier Wochen waren viel zu schnell vorbei. Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!

Praktikum - Juliane Hofmann (7. Mai bis 15. Juni 2018)

Die Zeit zwischen meinem Auslandsaufenthalt in England und dem Beginn meines Studiums „Economics and Social Sciences“ nutzte ich, um ein Orientierungspraktikum im Büro von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB zu absolvieren. Ich war schon immer an der Arbeit der Parlamentarier und dem Prozess der Gesetzgebung interessiert, weshalb mich die Strukturen des politischen Systems im geschichtsträchtigen Bundestag besonders faszinieren.

Sechs Wochen lang durfte ich die typischen Abläufe eines Abgeordnetenbüros kennenlernen und mich in diese einbringen. Die Recherche zu verkehrs- und entwicklungspolitischen Themen und die Beantwortung von Bürgeranfragen hat mir dabei besondere Freude bereitet.

Selbstverständlich bestand mein Alltag als Praktikantin aus mehr als nur der Arbeit im Abgeordnetenbüro. In Sitzungswochen konnte ich den Plenarsitzungen folgen (besonders spannend war natürlich die erste Regierungsbefragung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 6. Juni 2018) und Herrn Bilger zu Terminen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und Parlamentarischen Abenden begleiten. Beim Festakt zur Feier des Tages des Grundgesetzes, einer Abendveranstaltung des Flughafenverbandes und weiteren Abendveranstaltungen in Landesvertretungen und der Britischen Botschaft konnte ich Gespräche mit Politikern und Verbandsvorsitzenden führen.

Als ich die Talkshow von Maybrit Illner besuchte, wurde mir spontan eine Privatführung durch das ZDF-Hauptstadtstudio angeboten, welche ich interessiert und begeistert annahm.

Aufschlussreich waren auch die folgenden Kongresse: „Einsatz für die Religionsfreiheit“ und „Innovation, Wettbewerb, Zusammenhalt: Zukunft der freien Marktwirtschaft“ der CDU/CSU-Fraktion auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude.

Schnell wurde für mich der Praktikantenstammtisch zur Tradition. Das wöchentliche parteiübergreifende Treffen mit anderen Praktikanten bot mir die Chance Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Ob parlamentarische Abende zu besuchen, Bürgeranfragen zu bearbeiten oder Plenarsitzungen zu folgen – das Praktikum war für mich die perfekte Möglichkeit, einen tiefgründigen Einblick in den Bundestag und die politische Arbeit in Berlin zu gewinnen, Neues zu lernen und meine persönlichen Ziele und Interessen zu bestärken. Politik und Demokratie gehen uns schließlich alle an!

Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle Herrn Steffen Bilger und seinem engagierten Team, Anna, Ilona, Hendrik und Johannes aussprechen, die mich während der Zeit herzlich betreuten und mir viel gezeigt und ermöglicht haben! Merci beaucoup, Ihr seid ein starkes Büro.

Liebe Grüße, Juliane Hofmann

Praktikum - Rabea von Cyssewski (3. April bis 4. Mai 2018)

Mein Praktikum im Berliner Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger fand kurz vor dem Abschluss meines Studiums der Politikwissenschaften statt. Ich wollte diese letzte Gelegenheit nutzen, um nach vielen Semestern Theorie einen Blick in die praktische Arbeit eines Abgeordneten und hinter die Kulissen des Bundestages werfen zu können.

In meinem fünfwöchigen Praktikum hatte ich nicht nur die Gelegenheit, die Abläufe innerhalb des Bundestages und eines Abgeordnetenbüros kennenzulernen, sondern konnte auch an verschiedenen Veranstaltungen im politischen Berlin teilnehmen sowie Plenardebatten und Ausschusssitzungen mitverfolgen. Da ich mich im Studium bereits mit Verkehrsthemen auseinandergesetzt hatte, interessierte mich besonders die Arbeit des Verkehrsausschusses, dessen Sitzungen ich von der Besuchergalerie aus verfolgen konnte.

Durch die Arbeit im Abgeordnetenbüro kam ich jedoch mit noch viel mehr Themen in Berührung: Während ich mich an einem Tag mit tierschutzrechtlichen Fragen beschäftigte, recherchierte ich an anderen Tagen zum Datenschutzrecht oder zur aktuellen Situation in Katalonien.

Außerdem war es für mich sehr spannend, einen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten und frisch gebackenen Parlamentarischen Staatssekretärs zu bekommen. Dazu gehörten verschiedenste interessante Veranstaltungen, auf die ich Herrn Bilger begleiten durfte, aber genauso auch ein sehr voller Terminkalender und Tage, an denen er bis Mitternacht auf der Regierungsbank saß, um die Plenardebatten zu verfolgen.

Rückblickend kann ich sagen, dass mir das Praktikum genau das ermöglicht hat, was ich mir vorher erhofft hatte – vielfältige Aufgaben, den Blick hinter die Kulissen und die Arbeit in einem sehr netten Team. Ich kann ein Praktikum im Büro von Herrn Bilger also nur wärmstens empfehlen und möchte mich auch hier nochmal ganz herzlich für die schöne und spannende Zeit bedanken!

Praktikum - Benedikt Schweizer (19. Februar bis 16. März 2018)

„Es geht also darum, den Alltag der Menschen zu verbessern und mutig und entschlossen die Zukunft zu gestalten – das ist unser Anspruch.“

Mit diesen Worten präsentierte die alte und neue Bundeskanzlerin Angela Merkel den Koalitionsvertrag im Rahmen der Unterzeichnung im Paul-Löbe-Haus und beschrieb die Ziele der neuen Großen Koalition. Bei dieser Rede dabei sein zu dürfen und das gesamte neue Kabinett live erleben zu können, war nur eines der vielen Highlights und der vielen Eindrücke, welche ich während meines Praktikums im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger gewinnen durfte.

Was heißt es, mutig und entschlossen die Zukunft zu gestalten? Und wie funktionieren die politischen Prozesse, die dieses Ziel umsetzen sollen? Diesen Fragen nachzugehen, war einer der Gründe, mich für ein vierwöchiges Praktikum im Deutschen Bundestag zu bewerben. Darüber hinaus wünschte ich mir – als Lehramtsstudent für Politik, Wirtschaft und evang. Theologie – einen ganz praktischen Einblick in das politische Umfeld, um diese Erfahrungen auch einmal an Schüler weitergeben zu können. Nach den vier Wochen in Berlin wurde ich keinesfalls enttäuscht – im Gegenteil: Ich bin ich immer noch begeistert von den vielfältigen Eindrücken und Begegnungen und kann ein solches Praktikum jederzeit absolut empfehlen.

Die drei Sitzungswochen waren von wichtigen und weitreichenden Entscheidungen und Debatten geprägt: Der SPD-Mitgliederentscheid und die damit verbundene Regierungsbildung, das Urteil über mögliche Fahrverbote für Diesel-Pkw, die Kontroverse über das Abtreibewerbungsverbot oder der Hacker-Skandal. In Fraktionssitzungen, Arbeitsgruppen, Ausschüssen und nicht zuletzt im Plenum wurde diskutiert und verhandelt. Besonders eindrücklich waren hier die Sitzungen des Verkehrsausschusses und die darauffolgenden Plenardebatten, bei denen ich dabei sein und damit den politischen Prozess mitverfolgen durfte. Hierbei konnte ich nachvollziehen, wie politische Themen auf die Tagesordnung gelangen und verarbeitet werden.

Darüber hinaus bekam ich aber auch Einblicke in andere Veranstaltungen des politischen Berlins: Ob bei Gesprächen mit Besuchergruppen, Abendempfängen von Interessensverbänden, Frühstücksdialogen, Bürobesprechungen oder einer Live-Sendung von Maybrit Illner – der Praktikumsalltag war unfassbar abwechslungsreich. Hierzu trug auch das Büroteam in hohem Maße bei: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Frau Schröder, Frau Schüler, Hendrik, Johannes und Christian für all die Zeit, die Einblicke, die Antworten auf unzählige Fragen und vor allem das Vertrauen beim Übertragen von Aufgaben, wie dem Beantworten von Bürgeranfragen oder verschiedenen Recherchearbeiten!

Ein ganz besonderes Privileg war es aber auch, in den vier Wochen nicht nur den Bundestag, seine Gebäude und Arbeitsweise kennenzulernen, sondern auch einen Politiker hautnah beobachten zu können. An der Person von Steffen Bilger wurde hier deutlich, wie es aussehen kann, mutig und entschlossen die Zukunft zu gestalten. Zum einen ist er ein absoluter und hochgeschätzter Experte in seinem Fachgebiet, was an den unzähligen Berichterstattungen im Ausschuss und seiner Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur deutlich wurde. Zum anderen agiert er in vielen Fragen entschlossen, folgt seinem ethischen Kompass und seiner vom christlichen Menschenbild geprägten Auffassung von Politik, was bei den Debatten über die Ehe für Alle oder den Umgang mit Abtreibungen deutlich wurde. Ebenso ist ihm die Arbeit im und für den Wahlkreis besonders wichtig, was nicht nur durch die unzähligen Bürgeranfragen und die gewissenhaften Antwortschreiben von Steffen Bilger sichtbar wurde. All dies zu beobachten, war in hohem Maße beeindruckend!

Mir bleibt nur ein herzliches Dankeschön auszusprechen für diese einmaligen Eindrücke und die Möglichkeit, Teil des Team Bilgers gewesen sein zu dürfen! Für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen wünsche ich Herrn Bilger und seinem Mitarbeiterteam alles Gute!

Praktikum - Gebhard Woll (19. bis 23. März 2018)

„Für eine Woche reinschnuppern in die große Politik.“ Mit diesem Motiv beziehungsweise Motto machte ich mich auf nach Berlin. Um das Praktikum zeitlich möglich zu machen, nahm ich mir extra Urlaub bei dem Auslandspraktikum meines Studiums in Südtirol.

Aufgrund meines Verwaltungsstudiums war mir bisher nur der Alltag auf kleinster kommunalpolitischer Ebene praktisch vertraut. In kleinen Kommunen spielt die Zugehörigkeit der politischen Vertreter zu einer der großen Parteien oft keine Rolle. Hier geht es um Themen wie die Erschließung eines neuen Baugebiets, die Ansiedlung eines neuen Lebensmittelmarktes oder die Durchführung der Bundestagswahl. Bei diesen Themen kommt man immer wieder unweigerlich mit der Bundespolitik und dessen Gesetzgebung in Berührung. Man merkt was für eine bundesweite und auch weltweite Bedeutung der Politik in Berlin zukommt.

Ich konnte in meiner Woche die spannende Zeit nach der Bundestagswahl 2017 und der Regierungsbildung im Frühjahr 2018 miterleben. Zudem bekam ich hautnah Einblicke in das neue Amt von Herrn Bilger als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Ich durfte Herrn Bilger zu verschiedenen Terminen begleiten. Im Vordergrund stand dabei die Elektromobilität. Hierzu gab es ein Treffen mit einem Vertreter der norwegischen Regierung, welches von einem Energieunternehmen in Berlin organisiert wurde. Norwegen gilt als Vorreiter in Sachen Elektromobilität.

Bei den Ausschusssitzungen und den Plenardebatten fand ich es besonders interessant, das Verhalten der AfD und den anderen Parteien zu dieser zu beobachten. Man merkte, dass die AfD neu im Bundestag vertreten ist, denn es schlichen sich einige formelle Fehler, wie etwa ein verspäteter Antrag zur Aufnahme in die Tagesordnung ein.

Verkehrspolitisch ist in Berlin nach wie vor der Flughafen BER ein großes Thema. In der Verkehrsausschusssitzung informierten Vertreter der Flughafen GmbH die Mitglieder über den aktuellen Stand sowie den angestrebten Eröffnungstermin. Zudem durfte ich eine Bürgeranfrage zum derzeit sehr kontrovers diskutierten Thema, ob der Islam zu Deutschland gehöre, angestoßen durch den Innenminister Horst Seehofer, vorbereiten. Allein schon durch die beeindruckende Architektur der Gebäude des Regierungsviertels wird die Symbolkraft der hier zu entscheidenden Fragen und getroffenen Entscheidungen deutlich.

Für die Möglichkeit, ein Praktikum im Bundestagsbüro und zudem noch im so eindrucksvollen Paul-Löbe Haus zu absolvieren, bin ich dankbar. Ich konnte in kurzer Zeit sehr viele Eindrücke gewinnen und fühlte mich während der Woche auch aufgrund der sehr offenen und freundlichen Mitarbeiter als Teil des politischen Berlins.

Praktikum - Alina Wenger (24. bis 28. April 2017)

„Ich mache mein BOGY-Praktikum im Abgeordnetenbüro in Berlin“Ein Satz, der mir regelmäßig verwunderte Blicke einbrachte. Die Wenigsten wussten, dass dies überhaupt möglich ist. Aber rückblickend kann ich mir kein interessanteres, aufschlussreicheres und erlebnisreicheres Praktikum vorstellen als jenes, das ich letzte Woche im Abgeordnetenbüro von Herrn Bilger, dem Abgeordneten des Wahlkreises Ludwigsburg, zu dem auch mein Heimatort gehört, absolvieren durfte.

Während meines Praktikums erlebte ich Politik so nah, wie es nur selten möglich ist. Da zur Zeit meines Praktikums Sitzungswoche war, hatte ich die Möglichkeit, Herrn Bilger zu Sitzungen und Veranstaltungen zu begleiten. So durfte ich bei einer fraktionsinternen Arbeitsgruppensitzung, mehreren Sitzungen des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, einer Veranstaltung der Jungen Gruppe, Veranstaltungen mit den Wirtschaftsjunioren, die während meiner Praktikumszeit in Berlin waren, und sogar bei Plenarsitzungen zuschauen und Herrn Bilger bei seiner Arbeit „über die Schulter gucken“.

Auch zu Veranstaltungen wie der „Marsch des Lebens“ und zu einer Podiumsdiskussion des „Deutschen Verkehrsforums“ durfte ich Herrn Bilger begleiten. Die übrige Zeit verbrachte ich im Büro, wo ich sehr freundlich von den Mitarbeitern Frau Schröder, Frau Schüler, Herrn Kohl und Frau Majewski aufgenommen wurde. Im Büro durfte ich Rechercheaufgaben für Herrn Bilger oder seine Mitarbeiter, Anrufe für eine Veranstaltung der Jungen Gruppe und in den Kommunen im Wahlkreis und das Erstellen einer Rednerliste und einer Übersichtstabelle übernehmen. Zwischendurch war immer Zeit genug, um Fragen zu stellen und sich dadurch ein besseres Bild über die Berufe machen zu können.

Auch für ein persönliches Gespräch mit mir fand Herr Bilger trotz seines vollen Terminplans noch Zeit. Die Woche in Berlin hat mir gezeigt, wie anstrengend und stressig die Arbeit als Abgeordneter und als Mitarbeiter in einem Abgeordnetenbüro ist und wie viel Zeit diese Berufe beanspruchen, gleichzeitig aber auch, wie interessant und spannend und abwechslungsreich der Alltag dort ist.

Ich bin froh und dankbar, dass mir Herr Bilger und sein klasse Team diese einmaligen Einblicke ermöglicht haben und ich diese Woche im Abgeordnetenbüro von Herrn Bilger verbringen durfte. Ich kann jedem, gerade auch Schülern, die überlegen, ein BOGY-Praktikum im Abgeordnetenbüro zu absolvieren, nur raten, die Möglichkeit eines Praktikums wahrzunehmen.

Praktikum - Aus Abdulamir (1. bis 24. März 2017)

Im Rahmen meines Universitätsstudiums absolvierte ich für drei Wochen ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger MdB. Durch das Praktikum konnte ich den politischen Betrieb in Berlin kennenlernen. An meinem ersten Praktikumstag wurde ich durch das Büro geführt und bekam einen ersten Einblick in die Abläufe eines Abgeordnetenbüros. In der Ausweisstelle des Bundestages ließ ich mir einen Hausausweis ausstellen. Dieser ermöglichte es mir, mich frei in den Parlamentsgebäuden des Bundestages zu bewegen.

Während meines Praktikums fand erfreulicherweise auch das Praktikantenprogramm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion statt. Dieses ermöglichte es mir, an Podiumsdiskussionen führender Parteifunktionäre teilzunehmen sowie wichtige politische oder mediale Einrichtungen zu besuchen. So konnte ich zum Beispiel an Diskussionsrunden mit dem Chef des Bundeskanzleramtes, Herrn Peter Altmaier MdB, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder MdB sowie dem Bundestagspräsidenten Herrn Prof. Dr. Nobert Lammert MdB teilnehmen.

Zu meinen Tätigkeiten im Büro gehörten neben alltäglichen Arbeiten wie dem Kopieren oder Faxen von Dokumenten auch das Erstellen von Ausarbeitungen zu den unterschiedlichsten Themen sowie die Beantwortung von Bürgeranfragen.

Im Rahmen meines Praktikums hatte ich zudem die Möglichkeit, Steffen Bilger und seine Mitarbeiter zu zahlreichen interessanten Veranstaltungen zu begleiten, wie zum Beispiel zum Parlamentarischen Abend des Parlamentskreises Elektromobilität, der in der Schwedischen Botschaft stattfand. Durch diese Veranstaltungen bot sich mir die Möglichkeit, viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu treffen.

In Sitzungswochen, in denen die Parlamentarier zusammenkommen, gibt es viele Termine, die die Abgeordneten wahrnehmen. Beispiele hierfür sind die Ausschusssitzungen oder Arbeitsgruppensitzungen. Ich bekam die Möglichkeit, Herrn Bilger zu einigen dieser Sitzungen zu begleiten. In diesen Wochen konnte ich einen Einblick in den Parlamentarismus gewinnen und den politischen Betrieb näher kennenlernen.

Ich danke Steffen Bilger und seinen Mitarbeitern für die tolle Einarbeitung und Betreuung während meines Praktikums und wünsche ihm und seinem Team alles Gute sowie einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf.

Praktikum - Samuel Rexer (17. Oktober bis 11. November 2016)

„Politik heißt nicht, ständig nach dem Wetterhahn auf dem Dach zu schauen, sondern seine Überzeugungen umzusetzen.‘‘ (Angela Merkel)

Zu erfahren, ob dieses hehre Ziel im komplexen und schnelllebigen politischen Alltag unserer Zeit tatsächlich erreicht werden kann, war einer meiner Beweggründe, ein vierwöchiges Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger MdB zu absolvieren. Als examinierter Politikwissenschaftler und Evangelischer Theologe hatte ich schon seit längerem den Plan, den Zeitraum vor Beginn meines Referendariats in diesem Sinne gewinnbringend zu nutzen. Am Ende dieser Zeit stehend, kann ich feststellen: Ich wurde nicht enttäuscht.

Der Alltag eines Bundestagsabgeordneten besticht durch seine große Abwechslung, die ich in Arbeitsgruppensitzungen, Ausschusssitzungen, Sitzungen des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung, Sitzungen des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung, Plenarsitzungen, Gesprächen mit Besuchergruppen, diversen Abendveranstaltungen, Bürobesprechungen sowie bei einem Besuch des CDU Deutschlandkongresses, einer Visite im Konrad-Adenauer-Haus und dem Kanzleramt erleben konnte.

Besonders interessant neben diesen klassischen Terminen und Verpflichtungen waren für mich aber auch die Gespräche im und um das Abgeordnetenbüro von Herrn Bilger. Mein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Anna, Ilona, Christian, Johannes und Eva, die mir Zusammenhänge erklärten, immer wieder interessante Aufgaben übertrugen oder Historisches vom Mauerfall oder dem Umzug des Parlaments nach Berlin berichteten. Durch sie und ihre Arbeit merkte ich schnell, dass auch für einen Bundestagsabgeordneten die Mitarbeiter im Büro mehr als die halbe Miete sind.

Doch nun zurück zu den politischen Überzeugungen, die während meiner Praktikumszeit wohl besonders herausgefordert waren, da Donald Trump in dieser Zeit zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde. Seine Wahl und der bereits geschehene Rechtsruck in zahlreichen europäischen Ländern – der wohl auch Deutschland im kommenden Jahr auf Bundesebene widerfahren wird – machen deutlich, dass Politiker einen klaren Kompass brauchen, an dem sie ihr Handeln orientieren und damit immer auch sich selbst und ihren Wählern Rechenschaft abzulegen bereit sind. Nur wenn Politik mehr ist als die bloße Lust an der Macht, wenn sie getragen wird von grundlegenden Überzeugungen und persönlichen Werten ihrer Repräsentanten, kann sie glaubwürdig und nachhaltig sein. Dass diese zwei Pole: Persönliche Überzeugungen – die freilich nicht in Stein gemeißelt sein müssen, sondern immer auch am Wählerwillen zu verifizieren sind – und politische Handlungsfähigkeit durchaus gut miteinander vereinbar sind, davon konnte ich mich während dieser vier Wochen überzeugen. So zeigt Steffen Bilger klare Kante in Bezug auf seinen christlichen Glauben, indem er etwa Beiträge für christliche Medien verfasst, auf christlichen Veranstaltungen spricht oder gemeinsam mit anderen Mitarbeitern des Deutschen Bundestages am Gebetsfrühstück teilnimmt. So engagiert er sich aber auch besonders für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis, Ludwigsburg, was mir bei den langen und zähen Verhandlungen bezüglich des Bundesverkehrswegeplanes sehr deutlich wurde. So setzt sich Steffen Bilger als Vorsitzender der Jungen Gruppe im Bundestag darüber hinaus besonders für die Themen ein, die junge Menschen betreffen und die manchmal – bei dem recht hohen Altersdurchschnitt der Bundestagsabgeordneten – etwas ins Hintertreffen zu geraten scheinen. Diese Mischung, bestehend aus einem klaren inneren Kompass einerseits und der Offenheit für gute Argumente und neue Herausforderungen andererseits, hat mich bei Steffen Bilger fasziniert.

Ich bedanke mich herzlich für die Gelegenheit, vier Wochen Teil des Teams des Abgeordnetenbüros von Herrn Bilger gewesen zu sein und wünsche ihm und seinen Mitarbeitern weiterhin viel Spaß und Motivation bei ihrer Arbeit im Dienste unserer Gesellschaft.

Praktikum - Luis Koch (12. bis 23. September 2016)

Ich besuchte während unserer Klassenfahrt nach Berlin im Juli 2015 zum ersten Mal den Deutschen Bundestag in Berlin. Damals empfing uns auch eine Mitarbeiterin von Herrn Steffen Bilger, dem Bundestagsabgeordneten aus unserem Wahlkreis. Sie berichtete von der Möglichkeit, ein Praktikum im Berliner Büro von Herrn Bilger zu absolvieren. Da ich sehr an Politik interessiert bin, war ich von dem Angebot sofort begeistert.

Nach einem Gespräch mit meiner Gemeinschaftskundelehrerin bewarb ich mich für ein zweiwöchiges Praktikum im September 2016. Ich wollte die Zeit zwischen meinem Abitur und dem Studienbeginn optimal nutzen.

So war ich sehr gespannt, als ich am Abend vor Praktikumsbeginn in Berlin ankam. Am nächsten Morgen traf ich um 10 Uhr in der Dorotheenstraße 93 ein. Nach der Sicherheitskontrolle wurde ich von Herrn Bilgers freundlichen Mitarbeitern begrüßt. Diese zeigten mir als erstes das Büro. Anschließend stand für mich die Beantragung des Hausausweises auf dem Programm. Damit hatte ich freien Zugang zu allen Gebäuden des Deutschen Bundestages.

Während meiner ersten Praktikumswoche war Herr Bilger in seinem Wahlkreis tätig. Dennoch gab es viele interessante Dinge für mich zu erledigen. Neben den Aufgaben im Büro nahm ich auch an vielen Veranstaltungen teil. So besichtigte ich unter anderem die Parlamentsbibliothek. Zudem hatte ich das Glück, dass die CDU/CSU-Fraktion während meiner Zeit in Berlin ein spezielles Praktikantenprogramm anbot. Es gab viele interessante Aktionen, für die man sich anmelden konnte.

So nahm ich an verschiedenen Diskussionsrunden teil: unter anderem mit Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und Herrn Knut Abraham, einem der außenpolitischen Berater von Angela Merkel. Während dieser Veranstaltungen lernte ich auch viele andere Praktikanten kennen, mit denen ich mich über politische, aber auch andere Themen austauschen konnte. Zudem gab es einmal wöchentlich einen Praktikanten-Stammtisch, an dem man sich mit den Praktikanten aus allen Fraktionen und Abteilungen des Bundestags treffen konnte. Während der Zeit im Büro hatte ich neben den üblichen Praktikantentätigkeiten auch die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten. So erstellte ich beispielsweise eine Liste der Dienstreisen von Herrn Bilger.

Meine zweite Woche in Berlin war eine Sitzungswoche. Daher war Herr Bilger in Berlin tätig und ich hatte die Möglichkeit, ihn bei mehreren Terminen zu begleiten. So besuchte ich Sitzungen des Verkehrsausschusses, in dem Herr Bilger Mitglied ist. Es war sehr interessant, den Politikbetrieb aus nächster Nähe zu betrachten und so gewissermaßen „hinter die Kulissen“ zu schauen. Im Verkehrsausschuss wurden aktuelle Themen wie „Elektromobilität“ oder das „Autonome Fahren“ behandelt.

Auch besuchte ich mit Herrn Bilger eine Abendveranstaltung der Firma Thales, wobei ich den französischen Botschafter Herrn Philippe Etienne kennenlernte.Zudem besichtigte ich die Eisenbahnmesse „Innotrans“, auf der viele Innovationen im Bereich des Schienenverkehrs vorgestellt wurden.

An den letzten beiden Tagen meines Praktikums hatte ich für je zwei Stunden Plenarkarten bekommen. So konnte ich die Debatten im Bundestag „live“ auf der Besuchertribüne verfolgen. Es war ein tolles Erlebnis, den Reden der Politiker zuzuhören, die man sonst nur aus dem Fernsehen kannte.

Ich bedanke mich bei Herrn Steffen Bilger und bei seinen Mitarbeitern für die freundliche Atmosphäre und die interessanten Einblicke in den Politikbetrieb, die mir durch dieses Praktikum ermöglicht wurden.

Luis Alexander Koch

Praktikum - Anja Schimanko (5. bis 9. September 2016)

Da ich noch zur Schule gehe, konnte ich mein Praktikum leider nur eine Woche im Büro von Herrn Bilger absolvieren. Trotzdem war ich begeistert von den Einblicken, die ich durch diese Woche in die Politik und vor allem in die Arbeit eines Abgeordneten hatte.

Ich hatte das Glück, gemeinsam mit einem weiteren Praktikanten, Robin Engelhardt, die Woche im Bundestag verbringen zu können.

Aufgaben

Jeder Tag war anders und vielfältig. Zusammen mit Robin und Herrn Bilger habe ich Anhörungen, CDU/CSU Mitgliederversammlungen und Parlamentariergruppen besucht.

Auch die Arbeit im Büro wurde nie langweilig. Zu unseren Aufgaben gehörten die Beantwortung von Bürgerbriefen aus dem Wahlkreis, Recherchearbeiten, Zusammenstellung von Kontaktlisten, das Vorbereiten von Treffen und die Erstellung der Teilnehmerlisten von Gruppierungen. Ein Beispiel ist die „Junge Gruppe“, deren Vorsitzender Herr Bilger ist.

Tagesablauf

Am ersten Tag wurde ich nach dem Sicherheitscheck herzlich von den Mitarbeitern im Büro begrüßt. Da im Büro ein sehr freundliches und gutes Arbeitsklima herrscht, habe ich mich schnell wohlgefühlt.

Nachdem ich meinen Hausausweis beantragt hatte, besuchten Herr Bilger, Robin und ich eine Anhörung zum Thema Elektroautos und deren finanzielle Förderung durch den Staat. Da Herr Bilger Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist, thematisieren viele Zusammenkünfte dieses Thema. Auch wenn man sich nicht sehr für diesen Bereich interessiert, sind die Besprechungen trotzdem sehr spannend. Bei einer Anhörung informieren Experten die Abgeordneten, die für diesen Bereich zuständig sind, über das Thema. So können sich die Politiker sachkundig machen und ihre eigene Meinung bilden.

Am Dienstag starteten wir mit einer Versammlung der Verkehrsexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dort wurde den Abgeordneten, die für diesen Bereich zuständig sind, der Jahresüberblick vorgestellt. Anschließend besuchten wir eine Podiumsdiskussion und erledigten Büroarbeiten.

Da Herr Bilger und seine Angestellten Robin und mir viel Freiraum gaben, hatten wir die Chance, am Mittwoch eine Bibliotheksführung zu besuchen und öfters den Bundestag alleine zu erkunden. Danach erledigten wir Büroarbeiten und verfolgten eine Debatte im Plenarsaal. Die Haushaltsdebatte in dieser Woche hat Herrn Bilger sehr in Anspruch genommen und er hatte daher leider sehr wenig Zeit. Trotzdem fand er einen Termin für uns, an dem wir ihn mit unseren Fragen löchern durften.

Ein weiteres sehr interessantes Ereignis während meines Praktikums war eine Deutsch-Griechische Mitgliederversammlung, die am Donnerstag stattfand. Hier wurde über das Voranbringen der Schulbildung in Griechenland beraten. Dabei wurde mir erst so richtig bewusst, wie kompliziert politische Verflechtungen zwischen verschiedenen Ländern sind und was Politiker alles beachten müssen, um etwas zu erreichen.

Am letzten Tag besuchten Robin und ich zum letzten Mal eine Plenarsitzung.

Auch wenn ich von den vielen Eindrücken der Woche erschöpft war, hätte ich zu gerne mein Praktikum verlängert.

Fazit

Das Praktikum hat mir sehr schöne Einblicke in die politischen Prozesse des Bundestags ermöglicht. Zudem weiß ich jetzt, was es bedeutet, Abgeordneter im Bundestag zu sein, da ich die Arbeit von Herrn Bilger „live“ miterleben konnte.

Ich bin ihm, Herrn Hesse, Frau Schröder und Frau Schüler sehr dankbar, dass sie mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Praktikum - Robin Engelhardt (5. bis 9. September 2016)

Da mir als Gymnasiast für ein freiwilliges Praktikum nur die Schulferien bleiben, konnte ich leider nur eine Woche im Abgeordnetenbüro mitarbeiten. Eine ungewöhnlich kurze Zeit, trotzdem habe ich in dieser Woche viel erlebt und gelernt:

Am Montag, den 5. September 2016 kam ich morgens um acht Uhr zu Steffen Bilgers Büro, wo mich Frau Schüler in Empfang nahm. Ich konnte mir sofort meinen Hausausweis abholen, mit dem ich alle Gebäude des Parlaments betreten durfte. Da in der kommenden Sitzungswoche unter anderem Plenarreden der Bundesminister Wolfgang Schäuble und Alexander Dobrindt auf der Tagesordnung standen, hat Frau Schüler Karten für die Besuchertribüne bestellt, die ich dann abgeholt habe. Später stieß dann noch Anja Schimanko hinzu, die ebenfalls ein einwöchiges Praktikum absolvierte.

In den nächsten Tagen haben wir – teils als Team und teils alleine – unter anderem Rechercheaufgaben erledigt, Antworten auf Bürgeranfragen entworfen und bei der Vorbereitung einer Netzwerktagung geholfen.

Außerdem durften wir zahlreiche Veranstaltungen besuchen, zum Beispiel eine öffentliche Anhörung des Finanzausschusses zum Thema Steuererleichterungen für Elektrofahrzeuge, eine Sitzung der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Verkehr und vier Plenardebatten (darunter die erste Sitzung des Bundestages nach der Sommerpause mit Wolfgang Schäubles Rede zum Bundesaushalt 2017).

Natürlich kennt man die Debatten im Bundestag und die Politiker aus dem Fernsehen – trotzdem ist man auf der Besuchertribüne einfach näher an den Abgeordneten als durch eine Kameralinse.

Besonders interessant war für mich der Besuch bei der Konzernrepräsentanz der deutschen Post, wo ich eine Runde im vollelektrischen Zustellfahrzeug „Street Scooter“ mitfahren und dem Verkaufsleiter meine Fragen stellen durfte.

Obwohl Herr Bilger in der ersten Sitzungswoche nach der Sommerpause, die gleichzeitig auch noch eine Haushaltswoche war, unzählige Termine hatte, nahm er sich Zeit für uns und traf sich mit uns in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft.

Ich wollte das politische Berlin einmal live erleben und war mir im Vorfeld unsicher, ob eine Woche dafür überhaupt reicht. Nach dieser Woche kann ich nun sagen: Ich habe zwar noch lange nicht alles gesehen – aber für eine Woche doch ziemlich viel! Neben den interessanten Aufgaben und Veranstaltungen konnte ich – dank Hausausweis – jedes Gebäude des Bundestags besichtigen, natürlich auch die berühmte Kuppel auf dem Reichstag.

Insofern vielen Dank an Steffen Bilger und seine Mitarbeiter(innen) Ilona Schüler, Anna Maria Schröder und Christian Hesse, dass ich in diesem Praktikum so viele tolle Einblicke in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten und die Prozesse im politischen Berlin haben durfte!

Praktikum - Annika Breiter (20. bis 24. Juni 2016)

Als Mitglied des Jugendgemeinderats der Großen Kreisstadt Winnenden und Mitglied der Jungen Union Schorndorf konnte ich mein politisches Interesse bereits in verschiedenen Bereichen ausleben und z.B. während meines BOGY-Praktikums im Landtag von Baden-Württemberg erneut stärken. Mein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger vertiefte mein Interesse in der Politik jedoch nochmals mehr, ermöglichte mir viele Einblicke in die Politik und ihren Ablauf, bestärkte mich in meiner kommenden Berufswahl und ermöglichte mir, meinen Horizont zu erweitern.

Obwohl ich schulbedingt leider nur eine Woche in Berlin verbringen konnte, durfte ich sehr viel erleben. Da während meines Praktikums Sitzungswoche war, waren die Tage vollkommen verplant mit den verschiedensten spannenden Terminen. Während meines Praktikums durften noch zwei weitere Praktikantinnen mit mir ihr Praktikum bestreiten und so hatten wir die Ehre, Herrn Bilger auf viele Veranstaltungen und Sitzungen zu begleiten. Durch die abwechslungsreichen Tätigkeiten im Abgeordnetenbüro und bei Terminen außerhalb durfte ich die Funktionen und den Arbeitsablauf eines Bundestagsabgeordneten schnell kennenlernen.

Schon an meinem ersten Praktikumstag durfte ich nach einer herzlichen Begrüßung und einem spannenden Tag im Abgeordnetenbüro Herrn Bilger abends auf das Sommerfest des „Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen“ und des „Handelsverbandes Deutschland“ begleiten und hierbei viele interessante Personen kennenlernen. Neben verschiedenen Aufgaben im Büro, wobei ich mich auch mit noch teilweise unbekannten Themen beschäftigen musste, folgten in den nächsten Tagen spannende Sitzungen wie zum Beispiel Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages, die Sitzung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Sitzung der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe oder die Sitzung des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung, welche sehr spannend war, da Herr Bilger hiervon der Vorsitzende ist und ich mich mit der bpb schon oft in der Schule befasst habe. Natürlich gehörten zu meinem Praktikum auch spannende Abendveranstaltungen wie zum Beispiel das EnBW-Sommerfest oder ein Besuch bei der Talkshow Maybrit Illner zum Thema ‚Brexit‘, was am Tag darauf durch das Referendum entschieden wurde.

Ich bin sehr dankbar und fühle mich geehrt, dass ich die Chance hatte, so viele Einblicke in den Ablauf des Bundestages zu gewinnen. Ich möchte mich nochmals bei Herrn Steffen Bilger und seinem gesamten Büro für alles bedanken. Sie haben sich immer sehr viel Mühe gegeben und hatten trotz des stressigen Alltags eines Bundesabgeordneten immer ein offenes Ohr für meine Fragen. Ich werde die Woche in Berlin als wertvollen Baustein meiner beruflichen Orientierung in Erinnerung behalten.

Praktikum - Patrick Zundel (4. bis 8. Juni 2016)

Schon seit vielen Jahren interessiere ich mich für die Politik und verfolge sie aufmerksam in den Medien. Nun bin ich selbst seit einiger Zeit im Jugendgemeinderat in Vaihingen an der Enz aktiv und da wollte ich die Zeit nach dem Abitur nutzen, um einen Einblick in die Bundespolitik zu bekommen.

Herr Bilger hat meine Bewerbung zum Praktikum trotz engem Terminkalender angenommen und mich eingeladen, in sein Büro nach Berlin zu kommen. So konnte ich noch vor der parlamentarischen Sommerpause mein Praktikum antreten.

Zum politischen Alltag zählen natürlich neben den Sitzungen im Plenarsaal auch die Treffen in Arbeitsgruppen, wie der „Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur“ oder der „Arbeitsgruppe Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung“, in denen Themen wie der Verkehrsinfrastrukturbericht oder UN-Nachhaltigkeitsziele diskutiert werden.

Interessant war auch die Talkrunde beim „Wasserstoff Congress“, in der Herr Bilger mit anderen Vertretern aus Politik und Industrie über die Nutzung, Chancen, Risiken sowie die Zukunft des Wasserstoffs in Deutschland und Europa diskutierte.

Zum Alltag gehört aber auch die Suche von Informationen zu komplexen Sachverhalten, und so konnte ich mich auch in Themen einlesen, mit denen ich vorher noch nichts zu tun hatte, wie zum Beispiel die „EEG-Novelle“.

Auch der Besuch von zwei Schülergruppen und einer Besuchergruppe aus dem Wahlkreis waren für mich interessant, weil sie alle unterschiedliche Fragen, Ansichten und Kritiken hatten, was auch die Schwierigkeit des politischen Amtes zeigt: Man kann es nie allen Menschen recht machen.

Besonders in Erinnerung bleiben werden mir die 53. Stallwächterparty, das Sommerfest der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin, sowie die Probefahrt mit dem Plug-in-Hybrid BMW i8.

Zum Schluss möchte ich mich nicht nur bei Herrn Bilger, sondern auch bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die sich immer Zeit für mich und meine Fragen genommen haben und mich sehr gut in ihre tägliche Arbeit integriert haben.

Praktikum - Katrin Reutter (11. April bis 13. Mai 2016)

„Du machst ein Praktikum im Bundestag? Wie kommt man denn dazu?“ Diese Sätze habe ich nicht nur einmal zu hören bekommen, bevor ich schließlich am 11. April vor dem Eingang der Dorotheenstraße 93 stand. Nach dem Sicherheitscheck, den ich zum Glück nur einmal über mich ergehen lassen musste, wurde ich gemeinsam mit einer zweiten Praktikantin von Frau Schüler freundlich begrüßt und sie brachte uns direkt ins Büro, wo wir nur ein paar Minuten waren, schließlich musste der Hausausweis ausgestellt werden.

Anschließend konnte ich dann zum ersten Mal mit diesem Gefühl das Haus betreten, dass ich nun für fünf Wochen ein kleiner Teil des politischen Berlins sein darf. Dieses Gefühl hat mich die gesamte Zeit über immer wieder begleitet und mit Ehre erfüllt, wenn ich eines der vielen Gebäude betreten durfte.Schon in der ersten Woche merkte ich gleich, wie stressig das Leben als Abgeordneter sein kann. Die Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg waren in vollem Gange, wobei Herr Bilger als Verhandlungsführer der CDU für den Verkehrsbereich zuständig war, gleichzeitig war in Berlin jedoch auch Sitzungswoche, was einen vollen Terminkalender bedeutet. So kam es dazu, dass ich bis Mittwoch verschiedene Sitzungen besuchen und mich dadurch schon etwas an das Thema Verkehr gewöhnen konnte. Zudem durfte ich Herrn Bilger zu unterschiedlichsten Veranstaltungen begleiten. Nebenbei sollte ich mir Gedanken machen, wie das geliebte VfB-Trikot am besten in einen Bilderrahmen passt; Herr Bilger ist auch in Berlin dem VfB treu, daher ist er auch Gründungsmitglied des VfB-Fanclubs im Bundestag (um auch etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern).

Die darauffolgende Woche war etwas entspannter, da es eine sitzungsfreie Woche war. Jedoch standen auch hier ein paar Aufgaben an, denn der Zukunftskongress der Jungen Gruppe wollte den Feinschliff bekommen. Daher kenne ich nun die Lebensläufe von einigen Politikern und Wissenschaftlern beinahe so gut wie meinen eigenen, da es meine Aufgabe war, diese für die Festschrift zusammenzuschreiben. Außerdem gab es natürlich noch weitere Aufgaben, die erledigt werden mussten.

So schnell die Wochen in Berlin vergehen, stecken wir also schon bald in der wohl stressigsten Woche meines Praktikums. Neben den normalen Terminen stand der Zukunftskongress an, bei dem ich auch teilnehmen durfte und so zum ersten Mal Bundeskanzlerin Angela Merkel „live“ erleben durfte. Außerdem hatte ich mich für Abendveranstaltungen angemeldet, was die Tage durchaus noch interessanter, aber auch sehr lang werden ließen.

Darüber hinaus waren Frau Schröder und ich krankheitsbedingt nachmittags allein im Büro, wodurch ich schnell auch die Aufgabe der Gästebetreuung bekam.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, den Alltag im Bundestag mitzuerleben. Dank des Praktikums weiß ich nun noch besser als zuvor, was es bedeutet, ein „MdB“ zu sein, aber genauso auch, was es bedeutet, ein Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro zu sein. Meinen Respekt für beide Seiten!

Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Herrn Bilger, Frau Schröder, Frau Schüler, Herrn Hesse, Frau Majewski und Frau Özkaya bedanken, dass sie sich die Mühe machen, Praktikanten zu betreuen und auch im größten Stress freundlich sind.

Und für alle, die sich fragen, wie man zu solch einem Praktikum kommt: Traut euch einfach mal zu fragen!

Praktikum - Frieder Gretzmacher (15. Februar bis 24. März 2016)

Vor dem Studium zur Förderung meines politischen Interesses sechs Wochen in Berlin zu verbringen, schien mir ein guter Plan, um einen Einblick in die politischen Geschehnisse der Hauptstadt zu erhalten. Wie ausführlich, vielschichtig und umfangreich dieser werden sollte, hatte ich jedoch nicht geahnt.

Den Start des Praktikums füllten direkt zwei aufeinander folgende Sitzungswochen, in denen ich mich zurechtfinden durfte; zwischen all den Menschen, einer Flut an Terminen, Inhalten mit denen ich mich noch nie auseinandergesetzt hatte und nicht zuletzt die Architekturen des Regierungsviertels.

Im Büro arbeitete ich den Mitarbeitern von Herr Bilger inhaltlich zu, beantwortete Bürgeranfragen, recherchierte zu aktuellen Themen oder fasste längere Texte für die einfachere Handhabe zusammen. Die Arbeit Steffen Bilgers im Verkehrsausschuss war besonders spannend zu beobachten, da in den ersten Wochen das Zugunglück von Bad Aibling aufgearbeitet wurde. Auch bei den spezielleren Themen ist die Realitätsnähe zu sehen, sobald man die Anträge einmal wirklich liest. Die Veröffentlichung des Bundesverkehrswegeplans fiel ebenfalls in meinen Praktikumszeitraum.

Die politisch sehr spannende Zeit hatte ihren Höhepunkt in den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und besonders in Baden-Württemberg – nicht nur in Bezug auf das Ergebnis. Durch Freikarten für die Spezialsendungen und der inhaltlichen Bindung meiner Arbeit im Büro mit der Kommunalpolitik erlebte ich die lebendige Demokratie in Baden-Württemberg von Berlin aus hautnah mit.

Zusätzlich konnte ich an dem von der CDU/CSU-Fraktion in den Semesterferien angebotenen Praktikantenprogramm teilnehmen. Das beinhaltete zahlreiche Führungen und Diskussionsrunden mit Experten und Politikern, die sich für die Praktikanten und deren Fragen Zeit nahmen. Besonders in den sitzungsfreien Wochen sorgte das für Abwechslung. Auch der Austausch mit den anderen Praktikanten führte zu vielen interessanten Gesprächen, Erkenntnissen und der ein oder anderen Freundschaft.

Mein Dank geht an Frau Schröder, Frau Schüler, Frau Majewski und Herrn Hesse für die sehr angenehme Atmosphäre und das Beantworten vieler Fragen in diesen für mich sehr eindrucksvollen sechs Wochen. Ebenso ein großes Dankeschön an Herrn Bilger für die Ermöglichung dieses Praktikums.

Praktikum - Simon Fröhlich (16. November 2015 bis 12. Februar 2016)

Als Student der Verwaltungshochschule Ludwigsburg und angehender Beamter in Baden-Württemberg war das Engagement in Berlin das eine von insgesamt fünf Praktika, das ich außerhalb der Kommunalverwaltung absolvieren konnte. Drei Monate lang durfte ich die höchste deutsche Legislativinstitution sowie die Arbeit von Herrn Bilger in Berlin verfolgen und begleiten. Und ich bin sehr dankbar und glücklich, dass mir das Praktikum ermöglicht wurde und ich mich für diesen Schritt entschieden habe, denn diese drei Monate werden für mich unvergesslich bleiben!

Die meisten Erfahrungen kann man in den sogenannten Sitzungswochen sammeln, also in der Zeit, in der die Abgeordneten tatsächlich in Berlin sind und in diversen Arbeitsgruppen, in Ausschüssen und im Plenum aktuelle politische Themen beraten und beschließen. Oft und gerne war ich als Zuschauer bei diesen Debatten dabei, das ist speziell dann interessant, wenn man sich nach einer Weile ein wenig mit der Thematik auseinandergesetzt hat und weiß, wovon geredet wird. Aber der Terminkalender von Herrn Bilger ist auch ohne diese Gremienarbeit gut gefüllt – unzählige Einladungen und Anfragen zu Empfängen, Vorträgen, Präsentationen, Ehrungen, Podiumsdiskussionen und Interviews runden den bunten Arbeitsalltag in Berlin ab. So bin auch ich viel durch das politische und gesellschaftliche Berlin gekommen, sei es bei einem Business-Frühstück bei einem großen deutschen Automobilhersteller, einem Themenabend zur Elektromobilität in der niederländischen Botschaft, der Weihnachtsansprache in der Landesvertretung Baden-Württemberg oder – Obacht! – bei Herrn Bilgers Filmdebut im Kino.

Solch einen umfangreichen, abwechslungsreichen, aber sicherlich auch hektischen und kräftezehrenden Alltag habe ich bisher noch nirgendwo erlebt, entsprechend großen Respekt habe ich auch davor, wie souverän und gelassen Herr Bilger seine Termine immer wieder wahrnimmt und sich dennoch alle Zeit für seine Mitarbeiter und auch Praktikanten nimmt. Dementsprechend spannend ist die Arbeit natürlich auch für das Team rund um den Abgeordneten, dem ich fleißig über die Schultern geschaut habe. Die Mitarbeiter von Herrn Bilger müssen sämtliche Termine koordinieren, den Bürgerkontakt pflegen und ihm inhaltlich zuarbeiten. Wann immer möglich, dürfen hier die Praktikanten auch mit anpacken – in Form von Bürgeranfragen, politischer Recherche oder nach sonstigem Bedarf. Das war bei mir unter anderem die Durchführung einer Reichstagsführung oder Arbeiten in Verbindung mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan. Langweilig wird es jedenfalls nie, auch in Nicht-Sitzungswochen nicht, in denen ein wenig Ruhe in die Gebäude des Bundestages einkehrt!

Ich bin mir sicher, dass die vergangenen drei Monate sehr hilfreich für meinen weiteren Werdegang waren. Das Gespür für politische Arbeit und Verständnis für getroffene Entscheidungen werden mich auf meinem beruflichen Weg stets begleiten, diese Erfahrungen würde ich keinesfalls missen möchten. Auch persönlich bin ich für die Erfahrungen in dieser einzigartigen Stadt, der riesengroßen Institution Bundestag sowie dem Alltag im Abgeordnetenbüro sehr dankbar und werde diese immer bei mir tragen!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Herrn Bilger und sein Team für das stets offene Ohr, die aufgebrachte Zeit und gleichermaßen für die umfangreiche Betreuung sowie für den gestatteten Freiraum! Das ist keinesfalls selbstverständlich und ich kann somit ein Praktikum hier nur wärmstens empfehlen!

Praktikum - Amelie Hofmeister (2. November bis 11. Dezember 2015)

Politik – auch wenn diese Bezeichnung nicht bei allen jungen Erwachsenen in Deutschland auf Begeisterung stößt, so hege ich, wie meine Vorpraktikanten, ein großes Interesse daran. In den 6 Wochen, die ich als Praktikantin im Bundestag und in Herrn Bilgers Büro verbringen durfte, wurden meine Erwartungen an den Alltag der Politik nicht nur erfüllt, sondern positiv übertroffen – denn mein Praktikum wurde von spannenden Dialogen in Arbeitsgruppen und Beiräten, interessanten Aufgaben im Büro und intensiven Plenardebatten geprägt.

Da ich 2014 bereits ein Praktikum im Landtag von Baden-Württemberg absolviert hatte, war mir der straffe Zeitplan eines Abgeordneten nicht ganz fremd, als die Zeit in Berlin für mich begann. Vier von sechs Wochen waren Sitzungswochen, ein Zustand, den man aufgrund der unterschiedlich hohen Termindichte und des Veranstaltungsangebots deutlich spürt.

In diesen Wochen durfte ich die Britische und Niederländische Botschaft bei Veranstaltungen von innen betrachten, eine Diskussionsrunde von Maybrit Illner live verfolgen und Herrn Bilger mehrmals in die Parlamentarische Gesellschaft begleiten. Hinzu kamen die Sitzungen des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur und dessen vorausgehende Arbeitsgruppe und der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung mit seiner Arbeitsgruppe. Doch nicht jeder Tag war von einer vorgegebenen Struktur geprägt, sondern auch von aktuellen Geschehnissen. Der Tod Helmut Schmidts oder auch die Terroranschläge in Paris waren erschütternd und regten zu Gesprächen oder einfach zum Nachdenken an. Vor allem der Sicherheitsbeauftragte mit Maschinengewehr, den ich nach den Anschlägen von Paris zusätzlich zur Polizei vor einem der Gebäude des Bundestages patrouillieren sah, regte mich zum Nachdenken an.

Denn diese intensive Erfahrung erinnerte mich an eines: Wie wichtig es ist, sich über aktuelle Geschehnisse zu informieren, zu wissen, was sich in der Politik abspielt und warum Entscheidungen getroffen werden, beziehungsweise manchmal getroffen werden müssen.Es wird oft unterschätzt, wie schnell die Regierung auf aktuelle Ereignisse reagiert und wie nah die Abgeordneten ihren Wahlkreisen stehen. Denn was „die da oben in Berlin“ treiben, ist immer auf die Bedürfnisse und Interessen des Wahlkreises abgestimmt und sind keine freien Entscheidungen der Politiker, wie manch einer behauptet.

Die Wochen des Praktikums waren sehr interessant und aufschlussreich für mich, denn ich bin mir dessen bewusst geworden, dass Politik auch meinen Alltag bestimmt und dass die Entscheidungen, die im Bundestag zwar mehrere Hundert Kilometer entfernt getroffen werden, mich schneller beeinflussen werden, als ich mir aus der Ferne vorstelle.

Außerdem habe ich gelernt, dass Themen nicht einfach abgehakt werden, sobald sie nicht mehr in den Medien präsent sind. Im Verkehrsausschuss wurden beispielsweise viele Experten zum Abgasskandal von VW eingeladen und es wurde lange beraten, wie der Skandal zu behandeln ist.Wenn ich noch einmal vor der Entscheidung stünde, würde ich das Praktikum ohne zu zögern wiederholen. Ich bin dankbar, viele tolle Erfahrungen gesammelt haben zu dürfen und viele unterschiedliche, interessante Menschen während dieser Zeit kennengelernt zu haben.

Mein größter Dank geht selbstverständlich an Herrn Bilger, Frau Schröder, Herrn Dr. Eichhorn und Frau Schüler – vielen vielen Dank für die tolle Betreuung, die Gespräche und die Zeit, die Sie sich für mich genommen haben!

Amelie Hofmeister

Praktikum - Maximilian Drexler (13. April bis 22. Mai 2015)

Nach meinem Abitur im Mai 2015 stand ich vor einer durchaus schwierigen Entscheidung. Soll ich direkt anfangen zu studieren? Oder doch lieber ein Auslandsjahr planen und den Beginn des Studiums ein Jahr nach hinten verschieben, wie es so viele aus meiner ehemaligen Stufe letztendlich gemacht haben. Mehrere Faktoren, u. a. dass ich mir nicht hundertprozentig sicher bei der Wahl des Studiengangs war, führten zu einem Kompromiss. Ich entschied mich dafür, ein Orientierungsjahr einzulegen. Da bei mir immer schon ein relativ großes Interesse an der Politik vorhanden war, plante ich diverse Praktika bei politischen Institutionen bzw. Akteuren zu absolvieren. So führte mich mein Weg zunächst in das Europäische Parlament nach Brüssel und danach zu einem großen Verband in Berlin. Zum Abschluss meines Orientierungsjahres stand das Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger in Berlin an. Sechs spannende und aufschlussreiche Wochen sollten mich erwarten. Da ich bereits als Praktikant im Europäischen Parlament gearbeitet hatte, machte ich mir vor dem Beginn meines Praktikums im Bundestag viele Gedanken über mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Arbeitsalltag der beiden Parlamente. Nach den ersten beiden Wochen als Praktikant im Bundestag wurde mir klar, dass die Arbeitsweise im Prinzip identisch ist. Allerdings ist die zeitliche Taktung der Arbeitsabläufe grundverschieden. Für die Abgeordneten im Bundestag spielt die Präsenz im Wahlkreis eine stärkere Rolle, weshalb sie eigentlich in jeder Nichtsitzungswoche in ihrem Wahlkreis tätig sind. Die Sitzungswochen sind dafür umso intensiver, denn Arbeitsgruppen-, Fraktions- und Ausschuss-Sitzungen finden neben den in der Öffentlichkeit bekannten Plenarsitzungen alle innerhalb einer Woche statt. Im Europäischen Parlament werden diese Abläufe auf mehrere Wochen verteilt, da sich die Europaabgeordneten in der Regel über einen längeren Zeitraum in Brüssel aufhalten und weniger aktiv im Wahlkreis sind. Bei den Bundestagsabgeordneten ist diese Verteilung hingegen sehr ausgeglichen. Ich hatte das Glück, dass meine erste Arbeitswoche im Bundestag eine Nichtsitzungswoche war. Dies ermöglichte mir einen guten Einstieg in den Büroalltag, denn in einer Nichtsitzungswoche sind die Abläufe regelmäßiger und das Arbeitsklima ist insgesamt entspannter. Dennoch waren die Sitzungswochen in meinen Augen das Highlight des Praktikums. Egal, ob man bei einer Ausschusssitzung, im Plenum oder auf einer der vielen informativen Veranstaltungen war, interessante Erkenntnisse konnte man überall gewinnen. Vor allem die erste Ausschusssitzung ist bei mir in Erinnerung geblieben. Ein Tagesordnungspunkt war der Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Stand der Ermittlungen zum Absturz des Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings in Frankreich in Anwesenheit des Bundesministers Alexander Dobrindt und des Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa AG Carsten Spohr. Die Betroffenheit aller Anwesenden war deutlich zu spüren. Dennoch konnte man erkennen, wie wichtig es allen Beteiligten war, zeitnah die richtigen Schlüsse aus dieser Katastrophe zu ziehen. Ein ebenso bemerkenswertes Ereignis für mich war, im Rahmen der Sitzung der Jungen Gruppe den Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Herrn Dr. Jens Weidmann, kennen lernen zu dürfen und seine Einschätzungen zur Eurokrise zu hören. Bei einem weiteren Besuch des Verkehrsausschusses stand eine öffentliche Anhörung zum Thema Stuttgart 21 an. Obwohl Anhörungen zu dieser Thematik mittlerweile zur Routine für viele Abgeordnete geworden sind, da sie sich fast im Jahrestakt wiederholen, war ich überrascht von der hohen Intensität der Reaktionen auf die vorgetragenen Expertenmeinungen. Zur eben erwähnten Intensität trugen auch viele – extra zur Ausschusssitzung angereiste – Stuttgart 21 Gegner bei, die durch ihre wenig konstruktiven Kommentare die Sitzung störten. Dennoch war es eine spezielle Erfahrung, erleben zu dürfen, wie die Arbeitsweise in den Ausschüssen variieren kann. In meiner letzten Woche konnte ich im Plenum die Regierungserklärung unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgen. Auch wenn es nicht mein erster Besuch im Plenum war, so war es für mich zum Abschluss nochmal ein Highlight, die anschließende Debatte, bei der viele hochrangige deutsche Politiker sprachen, live miterleben zu dürfen. Dies waren nur einige von vielen positiven Eindrücken, die ich nach sechs Wochen als Praktikant im Bundestag gesammelt habe. Ich kann nur jedem, der Interesse daran hat, zu erleben, wie Politik funktioniert empfehlen, ein Praktikum in einem Bundestagsbüro zu absolvieren. Abschließend möchte ich mich bei allen Mitarbeitern im Bundestagsbüro von Steffen Bilger bedanken. Vielen Dank, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, den Bundestag mit all seinen Facetten kennen zu lernen. Die vergangenen sechs Wochen waren wirklich sehr aufschlussreich für mich und ich hatte eine tolle Zeit bei Ihnen im Büro!

Praktikum - Juliane Häcker (17. November bis 12. Dezember 2014)

„Und was machst du so nach dem Abi?“- „Ja erstmal nichts, dann vielleicht irgendwo ein Praktikum…“. Irgendwo ein Praktikum – das war meine Intention. Wo, wann und wie lange hielt ich mir offen. Auch die altbekannten Assoziationen von Kaffee kochen und kopieren schreckten mich vorerst nicht ab. Im Gegensatz zu meinen Vorpraktikanten hier auf der Internetseite war meine Begeisterung für die Politik zu diesem Zeitpunkt eher bescheiden. Von einem Bekannten bekam ich den Hinweis, mich doch mal für ein Praktikum in einem Abgeordnetenbüro in Berlin zu bewerben. Der Gedanke, das politische Leben „live“ mitzuerleben, gefiel mir immer besser. Bereits zwei Monate später begann auch schon mein vierwöchiges Praktikum im Büro von Steffen Bilger. Stark verunsichert, auf Grund mangelnder Erfahrung, aber dennoch gespannt, was mich erwarten würde, machte ich mich montagmorgens auf zum Paul-Löbe-Haus. In der ersten Nicht-Sitzungswoche gab es für mich „nur“ eine Aufgabe: einen Entwurf für einen Namensartikel des Abgeordneten. Keine leichte Aufgabe, aber rückblickend gesehen durchaus machbar. Die zweite Woche im Regierungsviertel war eine Haushaltswoche. Der Unterschied im Vergleich zu den vergangenen Tagen war enorm. Im Büro selbst war durch die Anwesenheit des Chefs sowie dessen straffen Zeitplans viel los. Aber auch das gesamte Paul-Löbe-Haus war voller Abgeordneter und deren Mitarbeiter. Da ich in dieser Woche für jede Sitzung des Deutschen Bundestages eine Plenarkarte hatte, konnte ich alle Reden von der Bundeskanzlerin bis hin zum Bundesverkehrsminister mitverfolgen. Nach nicht einmal 14 Tagen wurde mir bewusst, wie spannend Politik sein kann, wenn sie zum Alltag wird. Dazu zähle ich nicht nur Dinge wie Limousinefahren oder das Treffen von Kanzlerin Angela Merkel – im Gegenteil. Allein die Mitarbeit im Büro führte dazu, sich mit Themen zu beschäftigen, um die man sich sonst keine Gedanken macht. Ich möchte aber natürlich nicht leugnen, dass mich Limousinefahren oder die Möglichkeiten durch den Besitz des Hausausweises nicht beeindruckt hätten. Die letzten beiden Wochen im politischen Berlin waren geprägt von weiteren Besuchen der AGs, der Ausschüsse oder anderen Veranstaltungen der Verkehrswirtschaft. Das Angebot von Freikarten für den Polit-Talk Maybrit Illner war für mich ein abschließendes Highlight des Praktikums, das ich gerne annahm. Auch ich möchte mich ganz herzlich bei Herrn Bilger sowie bei Frau Schröder, Frau Schüler und Herrn Dr. Eichhorn für die schöne Zeit bedanken. Kaffee kochen und kopieren kann ich immer noch nicht. 😉

Praktikum - Nina Find (31. März bis 17. April 2014)

Als ich am Montag den 31.03.2014 gegen 10 Uhr auf das Reichstagsgebäude und das Paul-Löbe-Haus zugelaufen kam, war ich schon ein bisschen nervös. Es ist eben doch nichts Alltägliches, im Zentrum der Politik mitten in Berlin live dabei zu sein.Nachdem ich ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle am Westeingang des PLH gekommen bin, und mich Frau Schüler, eine von Steffen Bilgers Mitarbeiterinnen, abgeholt und ins Büro gebracht hat, musste ich auch schon wieder los- ich musste meinen Hausausweis in einem anderen Gebäude abholen. Ich war wohl nicht die einzige, deren Praktikum an diesem Montag anfing, denn es waren schon ziemlich viele andere Praktikanten vor mir da, und auch nach mir kamen immer noch mehr. Die Wartezeit habe ich mir durch das Lesen kleiner Broschüren vertrieben, und schon eine Stunde später hielt ich meinen eigenen Hausausweis, der mich die nächsten drei Wochen ohne Sicherheitskontrolle in die Liegenschaften des Deutschen Bundestags brachte. Die Politik in Berlin wird ja nicht nur im Plenum gemacht, sondern zu großen Teilen in den Ausschüssen und AGs, und die tagen natürlich nicht im Plenarsaal, sondern in vielen Räumen und Gebäuden, die um das Reichstagsgebäude verteilt sind. So kam es, dass ich direkt am zweiten Morgen für die Sitzung der AG für Verkehr und digitale Infrastruktur in ein anderes Gebäude musste. Bei dieser Sitzung lernte ich dann auch Steffen Bilger persönlich kennen, und auf dem Rückweg ins Büro unterhielten wir uns ein wenig. Im Büro angekommen lies ich mir einige Sachen erzählen und erklären und erhielt auch ein paar kleiner Aufgaben. Meine Aufgaben im Büro von Herrn Bilger bestanden in den drei Wochen hauptsächlich aus kleineren Recherchearbeiten oder dem Beantworten von Bürgeranfragen. Das Beantworten der Bürgeranfragen ist gar nicht so leicht, wie es sich anhört. Nach einigen Gesprächen mit dem studentischen Mitarbeiter, Christian Hesse, verstand ich, worauf es beim Bürgerbriefe beantworten ankommt: zunächst muss man sich in das Thema einarbeiten und viel lesen und recherchieren. Die Antwort muss dann so formuliert werden, dass sie sowohl alle Fragen des Absenders beantwortet, als auch auf die ganz persönlichen Ängste eingeht. Das Wichtigste beim Verfassen der Antwort ist, dass der Bürger das Gefühl bekommt, verstanden und gehört zu werden. Natürlich saß ich nicht den ganzen Tag im Büro und habe Briefe beantwortet. Ich durfte Herrn Bilger zu vielen Terminen begleiten, der Alltag eines Bundestagsabgeordneten ist nämlich sehr abwechslungsreich: In Nicht-Sitzungswochen ist Herr Bilger meist in seinem Wahlkreis Ludwigsburg, er kommt in der Regel nur in Sitzungswochen nach Berlin. Dort finden dann viele Sitzungen verschiedener Gremien statt- ich durfte auch bei einigen dabei sein. Ich war in einer AG-Sitzung, einer Ausschusssitzung, einer offenen Fraktionssitzung der CDU/CSU und auch ein paar Mal im Plenarsaal. Wie wichtig den Abgeordneten der eigene Wahlkreis ist, habe ich zuvor entweder nicht wahrgenommen oder einfach unterschätzt. Gerade in der AG und Ausschusssitzung haben die Politiker aller Parteien recht oft durchblicken lassen, wie wichtig ihnen ist, dass auch die Bürger im Wahlkreis neue Regelungen oder Gesetze akzeptieren und verstehen können. Weil die Arbeit mit dem Wahlkreis unglaublich wichtig für die Abgeordneten ist, laden Sie auch häufig Besuchergruppen zu Gesprächen und Führungen in das Reichstagsgebäude und ihr Büro ein. Während meines Praktikums kam ein Politikkurs vom Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen nach Berlin. Ich durfte bei diesem Gespräch dabei sein und war wirklich beeindruckt, wie gut Herr Bilger den Schülern seine Arbeit erklärte. Er stellte sich zunächst vor, und danach durften die Schüler Fragen stellen. Wenn man wie ich einen Abgeordneten zwei Wochen in Berlin begleiten darf, hört man sehr schnell auf, an das Bild des faulen Politikers zu denken. Die Sitzungswochen sind straff durchgeplant, der Tag beginnt früh und endet spät. Oft finden nämlich abends noch Sitzungen statt (wie die offene Fraktionssitzung, bei der ich auch dabei sein durfte) oder der Abgeordnete wird zu Abendveranstaltungen eingeladen. Ich durfte auch bei zwei solcher Abendveranstaltungen (Verkehrsforum und DEKRA) dabei sein. Dort hört man meist zuerst einen Vortrag mit anschließender Fragerunde an den Referenten und anschließend gibt es noch einen Empfang mit Abendessen. Beim parlamentarischen Abend der DEKRA in der baden-württembergischen Landesvertretung wurde der Verkehrssicherheitsreport 2014 („Urbane Mobilität- Strategien zur Unfallvermeidung auf den Straßen Europas“) vorgestellt, was auch für mich sehr interessant war. Beim anschließenden Empfang und Abendessen können sich die Gäste untereinander unterhalten, was den Abgeordneten neue Erkenntnisse im jeweiligen Fachgebiet gibt und die Arbeit der Politiker effizienter und zielgerichteter gestalten kann. Als Praktikantin beim Bundestag darf natürlich ein weiteres Pflichtprogramm nicht fehlen: die Plenarsitzungen. Ich durfte mir mehrere Plenardebatten von der Besuchertribüne aus ansehen und die Reden live verfolgen. In der zweiten Woche, die wie gesagt eine Haushaltswoche war, habe ich sogar noch eine Rede von Herrn Bilger gehört, in der er über den Haushalt und das Budget des Verkehrsministeriums sprach. Auch als im seine erste Zwischenfrage im Plenum gestellt wurde, war ich dabei. Nicht lange nach seiner Rede ging es für Herrn Bilger zurück in seinen Wahlkreis nach Ludwigsburg – und für mich begann am Montag nach dem Wochenende meine letzte Woche im Bundestag. Das erste, was mir in meiner dritten Woche im Bundestag auffiel, war die ungewohnte Ruhe auf den Gängen und in allen Gebäuden. Weil die meisten Abgeordneten abgereist sind, waren „nur“ noch Mitarbeiter im Bundestag („nur“ schreibe ich, weil der Bundestag neben der Abgeordneten rund 6000 Personen als wissenschaftliche Mitarbeiter oder Teil der Verwaltung beschäftigt).Die Mitarbeiter arbeiten wie gewohnt in den Büros weiter und führen endlos viele Telefonate, damit alles reibungslos abläuft und gut organisiert ist, wenn der Abgeordnete Termine hat. Weil ich niemanden mehr begleiten konnte, habe ich an einem Frage- und Antwortkatalog zum Thema „Punktereform in Flensburg“ gearbeitet und weiterhin Bürgerbriefe beantwortet. Als mein Praktikum dann Donnerstag- Nachmittag schon zu Ende war musste ich meinen Hausausweis abgeben. Ich konnte nun also nicht mehr einfach so in die Gebäude hereinspazieren und mich frei bewegen, oder noch kurz für den Sonnenuntergang auf die Dachterrasse, was ziemlich schade ist. Mir hat das Praktikum unglaublich viel Spaß gemacht, ich habe unglaublich viele Eindrücke erhalten, die ich sonst wohl nie bekommen hätte. Es stimmt, dass man sich von vielen Sachen nur direkt vor Ort ein Bild machen kann, und ich danke sowohl Herrn Bilger als auch seinem gesamten Büroteam in Berlin, dass Sie mir dieses einmalige Erlebnis ermöglicht haben. Vielen Dank auch dafür, dass Sie stets darauf geachtet haben, dass ich zu so vielen Terminen wie möglich mitgehen kann, damit mein Praktikum wirklich interessant wird. Vielen lieben Dank dafür und Ihnen allen alles Gute! Nina Find

Praktikum - Jonas Landenfeld (24. Februar bis 28. März 2014)

Nach meinem Abitur im Frühling 2013 war ich lange unentschlossen, ob ich nun mit einem Studium anfangen soll oder doch ein Orientierungsjahr einlege. Ich habe mich für das Zweite entschieden – es war die richtige Alternative.

Mein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Steffen Bilger bot mir fünf Wochen lang die Chance das Leben eines Parlamentariers, die Arbeit in seinem Büro sowie das Regierungsviertel kennen zu lernen.

Ich möchte mich meinen Vorpraktikanten anschließen und teile mit ihnen die Begeisterung für dieses Praktikum. Wie in den vorherigen Praktikumsberichten ausführlichst beschrieben, durfte auch ich aus erster Hand erfahren, wie das Leben eines MdBs aussieht und wie Politik in Berlin gemacht wird. Die Besuche in Arbeitsgruppen, in Ausschüssen, im Plenarsaal sowie die tägliche Arbeit im Büro waren eine große Bereicherung und sicherlich Erlebnisse, die ich niemals vergessen werde. Sehr einprägsam waren auch die Abendtermin, auf die ich Herrn Bilger begleiten durfte – nicht nur wegen des guten Essens oder dem Mitfahren in Limousinen, sondern vor allem durch die Vielfalt der Veranstaltungen und den Personen die man dort trifft.

Ich möchte ein bisschen von meinem Erlebnissen neben der Büro- und Ausschussarbeit berichten.

Durch das Praktikantenprogramm der CDU/CSU habe ich durch viele verschiedene Veranstaltungen die Möglichkeit bekommen, die Stadt und Persönlichkeiten der Politik kennenzulernen. Das Praktikantenprogramm organisiert verschiedene Führungen, zu denen man sich online anmelden konnte. So besuchte ich das ARD-Hauptstadtstudio, den Deutschen Dom, den Bundesrat und das Finanzministerium. Des weiteren bietet das Praktikantenprogramm Diskussionsrunden mit einer Vielzahl von Politikern an. Dadurch konnten wir unter anderem mit Herrn Dr. Schäuble, Herrn Bosbach, Herrn Dr. Ramsauer und Herrn Kauder sprechen, diskutieren und viele Fragen stellen. Die Politiker haben sich extra für uns Zeit genommen, sprachen sehr offen über ihre Arbeit und gaben hilfreiche Tipps zum erfolgreichen Politikerleben.

Als Praktikant des Bundestages kann man, wenn man möchte, an dem eigens organisierten Praktikantenstammtisch teilnehmen. In einer von Praktikanten für Praktikanten gegründeten Facebookgruppe werden am Wochenende immer über die Orte des Stammtisches abgestimmt. Jeden Dienstag treffen sich dann die Praktikanten in immer wechselnden Restaurants und Bars. In der lockeren Atmosphäre lernte ich viele Praktikanten kennen und wir tauschten uns über die Arbeit in den Büros aus. Diese Kontakte können sich als sehr hilfreich erweisen, denn ich konnte über eine Mitpraktikantin eine Karte zu dem Bundesligaspiel Hertha gegen Bayern erwerben – lange nachdem das Spiel ausverkauft war.

Mein Praktikum in Berlin lohnte sich jedoch nicht nur wegen der vielen Einblicke in den Bundestag, sondern auch wegen der Stadt Berlin selbst. Ich komme aus einer eher kleinen Stadt in der Nähe von Ludwigsburg und war zu erst erschlagen durch das Überangebot hier in Berlin. Doch ich gewöhnte mich schnell daran und machte mich auf, die Stadt zu erleben. Ein Besuch in der 0₂-Arena beim Basketballspiel Alba Berlin gegen Bamberg, die Partys in Berlin und ein Burger in einem der besten Burgerrestaurants Deutschlands (meine Einschätzung) machten mein Aufenthalt in Berlin neben dem Praktikum zu fünf großartigen Wochen.

Daher kann ich es nur jedem empfehlen der Interesse an Politik hat, sich für den Bundestag interessiert und fantastische Wochen in Berlin mit super Praktikanten verbringen will – bewerbt Euch rechtzeitig und nutzt auch diese einmalige Chance.

Vielen Dank an Herrn Bilger und das ganze Team!

Jonas Landenfeld

[Anmerkung: Das CDU/CSU-Praktikantenprogramm ist nur zwei Mal im Jahr, sechs Wochen im Frühjahr und sechs Wochen im Herbst. Jonas Landenfeld hatte das Glück, genau in diesem Zeitraum im Bundestagsbüro zu sein.]

Praktikum - Kerstin Zielosko-Labonte (27. Januar bis 21. Februar 2014)

Die Zeit vom 27. Januar bis 21. Februar 2014 war eine spannende und aufschlussreiche Zeit. Leider viel zu kurz, doch lange genug, um mich mit dem „Virus des politischen Berlins“ zu infizieren. In diesen vier Wochen absolvierte ich ein Praktikum im Berliner Büro meines Abgeordneten Steffen Bilger MdB. Darunter waren drei Sitzungswochen.

Die Regierungserklärung der Kanzlerin und die nachfolgende Aussprache im Plenarsaal mitzuerleben, Herrn Bilger in den Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, zu Informationsgesprächen und Vor-Ort-Terminen begleiten zu können – all dies eröffnete mir einen kleinen Einblick in das politische Leben Berlins und die Tätigkeit eines Abgeordneten. Die Möglichkeit, sich im Rahmen von Bürgeranfragen z.B. in die Themen „Mütterrente“, „Auslandseinsatz der Bundeswehr“, „Genmais“, „Pflege“ usw. einzuarbeiten, hat mir sehr viel Freude gemacht.

Gerade die Vielfältigkeit der Arbeit eines Abgeordneten empfand ich als sehr spannend. Die vier Wochen haben mir einen „Blick über den Tellerrand“ ermöglicht, mich geprägt und mir in meiner jetzigen Tätigkeit schon sehr oft weitergeholfen. Dafür danke ich Herrn Bilger und seinem tollen Team sehr! Danken möchte ich auch für die überaus herzliche Aufnahme, für die Unterstützung, die ich zu jeder Zeit erhielt, für die vielen Möglichkeiten – einfach für eine wunderbare Zeit.

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